Elfriede D.: „Jut, das ich dich treffe. Ich bin schon wieder uff Hunnertachzig!”
Waltraut M.: „Na was…”
Elfriede D.: „Ich war heut uffen Bahnhof. Nächsten März hat nämlich meine Cousine Anneliese aus Delitzsch Jeburtstach. Sie wird Siebsch. Also nen runder! Da wollt ich se besuchen. Nun wollte ich also uffen Bahnhof frachen, wenn mein Zuch fährt.”
Weiterlesen von ‘An der Fleischtheke trifft Elfriede D. auf Waltraut M.’
Ich, als Ur-Magdeburger, wenn man das nach 21,5 Lebensjahren von sich behaupten kann, muss da mal was über die Sprechgewohnheiten in unserer schönen Stadt loswerden.
Es ist kein großes Problem für mich, ich empfinde es auch nicht als störend oder besonders angenehm. Eigentlich find ich es zuweilen recht amüsant, wenn ein Magdeburger seiner Redekunst freien Lauf lässt.
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Veröffentlicht von uwe am August 15, 2004
in Mensch
Es gibt Wichtigeres, doch muss auch einmal so etwas gesagt werden!
Der Versuch, ein Zugticket bei der DB schnell zu erwerben, stellt jedes Mal einen neuen Wettlauf mit der Zeit dar. Betritt man den Servicebereich der Verkaufstelle im Magdeburger Hauptbahnhof, steht man oft mit dem einen Fuß in der Ankunfts- und mit dem anderen in der Verkaufshalle. Geduld ist die Tugend, die ein jeder mitbringen sollte. Der Anfang der Schlange ist vom Ende aus nicht zu erkennen, der lange Weg zum Verkaufsschalter, Ziel dieses Unternehmens, scheint ewig.
Weiterlesen von ‘DB oder das ewige Gefühl des Wartens’
Frühes EM-Ausscheiden, letzter Platz im europäischen Wachstumsvergleich. Was nun?
Zuerst PISA, dann die rote Laterne im europäischen Wachstumsvergleich und jetzt auch noch das: Deutschland gehört auch im Fußball nicht mehr zur europäischen Spitze.
Ganz Deutschland fragt: Was nun? Im Jahr 2006 findet die Weltmeisterschaft nicht nur in unseren Wohnzimmern, sondern auch direkt in unserem Land statt, und in den Träumen von 80 Millionen Deutschen ist der Titel für „unsere Jungs“ schon gebucht. Rudi Völler weckt uns jedoch mit seinem Rücktritt unsanft auf, er glaubt nicht, er könne uns unsere Träume erfüllen. Auch das noch. Durch die Gesellschaft geht ein Ruck des Entsetzens, auf den tiefe Ratlosigkeit folgt. Erst die Europameisterschaft verloren und nun auch noch den besten Mann auf dem Platz. Lieber hätte die ganze Mannschaft zurücktreten sollen, das ist den Experten der Presse und des Stammtisches sofort klar. Wie soll es jetzt bloß weitergehen, wer oder was kann uns retten?
Weiterlesen von ‘Im Rausch der Tiefe’
Eine Kritik der hiesigen Sportstättenpolitik
Zeit: ein Wochenende im Spätsommer 2006
Ort: Magdeburg
Situation: der FCM erwartet nach 3 verpassten Aufstiegen und ebenso vielen Lizenz – bzw. Insolvenzverfahren seine Fans zum ersten Heimspiel, der SCM gewann zum 2. Mal die Champions League nach dem überragenden Gewinn der Meisterschaft (nur 3 Minuspunkte) im letzten Jahr
Weiterlesen von ‘Wohin?’
Die Konferenz über Elektromagnetismus auf dem Campus der Magdeburger Uni
Es ist Prüfungszeit: alle sind schwer beschäftigt, kümmern sich vorrangig um die bevorstehenden Klausuren und gehen in die universitäre Bibliothek, um dort das vetrgangene Semester noch einmal Revue passieren zu lassen. Dass sich im Foyer eben dieser Unibibliothek Stände von Firmen ganz besonderen Kalibers befinden, wird größtenteils nicht wahrgenommen. Auch die hiesige Antikriegsgruppe wird sich über die Qualität der Konferenz erst bewusst, als die Konferenz schon im vollem Gange ist.
Weiterlesen von ‘Munitionssysteme? Deal!’
Ich bin in München auf Museumstour. Auf eine Ausstellung freue ich mich ganz besonders. Im Kunstbau des Lenbachhauses ist gerade eine große Sammlung von Picassos Werken zu bewundern.
Weiterlesen von ‘Picasso und von wo er die Frau sieht – Ein Erlebnisbericht’
Dieser Ausspruch Monets bewahrheitete sich besonders in den letzten 30 Jahren seines Schaffens, als er sich nach langer „Reise“ nun letztendlich in Giverny niederließ.
Dort hatte er nun endlich mehr Zeit und Geld, um sich sein Paradies zu schaffen. Er stellte sechs Gärtner an, die ihm halfen mit dem angrenzenden Sumpfgebiet einen fernöstlichen Wassergarten zu schaffen. Dieser Garten sollte später Motiv für über 500 Bilder werden.
Weiterlesen von ‘“Ich bin Impressionist und werde es immer bleiben”’
Ahne: “Ich fang noch mal von vorne an”
Ahne gehört zu den Surfpoeten, einer Gruppe von sechs Autoren und einem DJ, die sich jede Woche treffen, um ihre Texte vorzulesen und Musik zuhören. Dabei setzen sie sich gegen Lohnarbeit (2. Mai- Kampftag der Arbeitslosen), für Essen umsonst und billiges Bier ein.
Weiterlesen von ‘Wellenreiten in den Straszen von Berlin’
Ein Bericht von der 2. Stadt-expedition und Kurzfilmnacht
Die ganze Sache schien mir schon von Anfang an recht unkonventionell zu sein. Mir wurde auf der Stiftungsparty der FestungMark ein Filmstreifen in die Hand gedrückt und gesagt: „Wir machen am Mittwoch eine Kurzfilmnacht und werfen die Filme an Häuserwände. Kommt doch auch!“ Filme an Wände werfen? Ich musste an Farbbeutel denken. Wir würden kommen. Der Filmstreifen hatte alle nötigen Details verraten, so dass wir uns dann am Mittwochabend bei herbstlichem Nieselregen (mittem im Juli) zum S-Bahnhof Hasselbachplatz begaben. Trotz der meteorologischen Spannungen warteten dort doch knapp 50 Anhänger der Cinematographie, die sich gern auf den Straßen dieser Stadt entführen lassen wollten.
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