Wer noch nie diesen Begriff gehört hat, wird sich auch nicht viel darunter vorstellen können. Es handelt sich um eine Ballsportart, die im Wettstreit mit einem Gegner auf einem Spielfeld – ähnlich dem Spielfeldes beim Squash – entweder mit einem Schläger oder mit der abgetapten Hand gespielt wird. Eine Sportart mit Geschichte und traditionellen Wurzeln.
Die baskische Rückschlag- Ballsportart Pelota (spanisch und baskisch; deutsch: ball) wird in verschieden Abwandlungen gespielt. Die Seele des Spiels lebt in den Herzen der Basken noch heute. In jedem baskischen Dorf findet der aufmerksame Besucher drei Dinge: eine Kirche, einen Friedhof und einen frontón, das Pelotaspielfeld. Bleibt man bei den Wurzeln des Spiels, so wurde es auf zwei Kontinenten im Wettstreit mit Gegner ausgetragen. Auf dem europäischen Festland im Baskenland (hier als Nationalsport) und als Spiel der präkolumbischen Mayas, Azteken und Tolteken auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Weiterlesen von ‘Pelota. Ein baskischer Volkssport’
Archiv für Dezember, 2005
Körperzucken im Neonlicht zu heißen Rhythmen, provozierend verführerische Blicke mit leicht geöffneten Lippen im Schweiße lasziver Bewegungen halbnackter Körper. Assoziationen, die wir mit exotisch erotischen Tänzen Lateinamerikas verbinden. Ausgelassen feiern, leben und genießen. Körperkult, Verehrung der Sinnlichkeit, Temperament und Feuer sind den Menschen auf der anderen Seite der Welt eigen. Doch auch in unseren Breitengraden hält die sexy Leichtigkeit des Seins Einzug. Wir tanzen uns in Ekstase, flirten mit allen Mitteln und genießen die uneingeschränkte Freizügigkeit, die das Leben so frei erscheinen lässt. Wir spielen Spielchen, geben uns so, wie wir und die anderen uns sehen wollen. Spielregeln gibt es keine, alles ist erlaubt. Wir bleichen jetzt nicht mehr nur Haare, sondern auch Zähne, malen rosa Bäckchen auf die natürlich gebräunte Solariumhaut. Wir minimieren Körperumfang und addieren etwas zur Körpchengröße, wir hüllen uns in Düfte und reden uns ein, auch bei der Partnerwahl einen guten Riecher zu haben. Und wenn es nicht klappt ist nichts dabei, denn wir haben ja die uneingeschränkte Möglichkeit zu wählen und zu wechseln. Weiterlesen von ‘Draußen vor der Tür’
Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich freue mich natürlich urst, an dieser Stelle ein Forum vorzufinden, das meine innersten und drängendsten Gedanken schwarz auf weißem Grund widerzugeben evtl. in der Lage sein könnte. Äußerst gerne würde ich hier die Grundzüge einer noch mit Leben zu füllenden Rubrik “Ich glaub’, mein Schwein pfeift!” skizzieren. Leider jedoch habe ich dazu überhaupt keine Muße.
Sicher trifft es sich überaus schön, dass die Anregungen ohnehin schon wie junge, noch unbedarfte Schäfchen völlig frei und ungehemmt vor die Tastatur des angehenden Teilzeit-Freizeitenthusiasten springen und somit nur noch angekirrt und auf die abgezirkelten Weiden freundlicher, anmutiger Formulierungen komplimentiert werden müssen. Weiterlesen von ‘Ganz normale Flamingos’
Howard Rheingold hat Herbst 2002 ein Buch über das soziale und politische Potenzial gegenwärtiger Technologie und deren zukünftige Weiterentwicklung herausgebracht: Smart Mobs – The Next Social Revolution. Er sieht, wie der Computer im Begriff ist, sowohl wesentlich mobiler zu werden und dennoch vernetzt zu bleiben, und elaboriert darüber, was das für die Gesellschaft im Allgemeinen und politischer Teilhabe im Speziellen bedeutet. Das hat er erstmal beispielhaft an der Rolle von tragbaren Handtelefonen (lies: Handys) und SMS festgemacht, welche im Prinzip auf der ganzen Welt verbreitet sind und im Buch stellvertretend in den skandinavischen Ländern und im asiatischen Raum verstärkt durch die Jugend pioniert werden. Weiterlesen von ‘Der smarte Pöbel’


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