Als der Rettungswagen morgens gegen fünfe doch noch eintraf, war bereits alles vorbei: die Gans gegessen, die Lieder gesungen, die Tanne abgebrannt. Die Familie stand um ein altes Ölfass gedrängt und wärmte ihre Hände an einem rußigen Feuer aus dürrem Holz und Magerquark. Fortgeworfene Zigarettenkippen wurden aufgelesen und herum gereicht – Schiffszwieback und Rumverschnitt machten die Runde.
Unser Opa lag zu diesem Zeitpunkt bereits unter Verpackungsmaterialien begraben; nur die rostige Spitze seiner Pickelhaube überragte den Zellstoffberg und gab Kunde von verlorenen Schlachten: vor Verdun, vor Stalingrad, vor Waterloo und Dünkirchen; von Granatsplittern, von Schützengräben, Schürzenjägern und Herzattacken.



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