
Es gibt Dinge im Leben, deren Sinn man trotz aller Bemühungen nie ganz versteht. Was hat die Liebe zum gedruckten Wort etwa damit zu tun, in Messenhallen mit der Gemütlichkeit einer Shopping-Mall, eingezwängt in einer Herde dick bebeutelter Menschen und von ihr zwischen Regalen und Verkaufsständen, Druckwerken und Durstlöchern, Hörbüchern und Bockwürsten hindurch umhergetrieben zu werden? Weiterlesen von ‘Das Buch der Bücher’

Ein Tisch, Tee und Sommerluft. Mit mir allein und Augen und Ohren in die Welt gerichtet. Ältere Damen am Nachbartisch.
Und: „Guten Tag, Frau Welke!“ Und: „Was machen die Pflaumen?“
[…]
„Sechsundvierzig/ Siebenundvierzig, bevor ich geheiratet habe, was hat man da gehabt?“
[…] Weiterlesen von ‘Ältere Damen und die Jugend’

Man stelle sich folgende Szene in einer Bäckerei vor:
„Schönen Guten Tag.“
„Guten Tag.“
„Was kann ich für Sie tun?“
„Ähm, ich hätte gerne eine Berliner Kruste, geschnitten. Und dann geben Sie mir bitte noch drei Röggelchen und zwei normale Brötchen.“
„Die rRunden oder länglichen?“
„Die runden bitte. Und wenn es geht, die etwas dunkleren.“
„Das macht dann vier achtzig. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?“
„Ja. Ich kaufe noch ein Brot am Haken. Ein kleines Landbrot bitte.“
„Vielen Dank. Das macht dann zusammen fünf fünfundneunzig.“
„Okay.“
Auf den ersten Blick klingt der kurze Verkaufsdialog wie ein ganz normales Gespräch beim Einkauf des Bäckers deines Vertrauens. Auf den zweiten Blick dann aber vielleicht doch nicht ganz. Brot am Haken: „Was soll denn das sein?“
Weiterlesen von ‘Brot am Haken’
Jüngste Kommentare