Autoren-Archiv für franziska

Da kiekste, wa? – Ick und der Jakob und Berlin!

Eine Literaturkritik

Ein Mann macht mit seinem Hund einen Spaziergang. Ein Anderer kommt ihnen entgegen. Der Hundebesitzer meint abwinkend: „Keene Angst, der Hund tut dir nich beeßn!“
„Der Hund beißt dich nicht“, erwidert der Mann.
„Nee, nee, der Hund beeßt DIR nich!“
„Beißt DICH nicht!“,
nun ist der Hundebesitzer verwirrt:
„Hä, aba warum sollern mir beeßn, mir kennta doch!?“
Verstehste, mir beeßn, mir kennta doch!!!!!!
Ich hau mich weg, aber Jakob, was ist los, hast du den Witz nicht verstanden? Nun mal Butter bei die Fische, du bist keen Berliner, wa?
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Einfach mal den Mund halten

Einfach mal den Mund halten, einfach mal nicht laut denken, einfach mal tief Luft holen, einfach mal nicht hin hören, ja einfach mal abschalten. Den Schalter umlegen, Vorhang zu, Licht aus. Einfach mal keine Show abliefern, mal niemanden blenden und dabei selbst erblinden. Die Maske abnehmen, sich abschminken immer im Mittelpunkt zu stehen und das auch noch brillant. Lass die Stille doch mal dröhnen und die weißen Wände Bilder malen.

Denn wo soll das denn enden? Mit dem Kopf durch die Wand, dass ist dir wohl bekannt, doch wie soll es weitergehen wenn diese Einbahnstraße zu Ende ist? Welcher Schlagbohrer hilft dann noch um weiter zu kommen, bist doch viel zu verbohrt, um klar denken zu können.

Also mach mal die Augen auf, wende sie ab vom Spiegel hinaus auf deine Umgebung, siehst du da jemanden? Nanu niemand da, wie kann das sein, wo sind denn all die Menschen hin?
Du hast wohl einmal zu oft von dir gesprochen, einmal zu wenig hingehört. Hast aufgehört dich umzusehen, dich umzudrehen. Bist einfach weiter gegangen, Schritt für Schritt ohne Blick zurück, narzisstisch und hybrid hast du geglaubt du kannst alles schaffen.

Und dann bist du gestolpert, bist hingefallen und deine Knie waren blutig, aufgeschlagen und wund, doch dich hat das nicht gestört, bist allein wieder auf die Beine gekommen und weiter gerade aus ohne Rücksicht auf Verluste, denn wer nicht wagt der nicht gewinnt. Der Einsatz ist groß, der Gewinn noch größer. Doch nun stehst du da, am Ende, ohne Begleitung und aus Lautsprechern schallt es: Game over! Weiterlesen von ‘Einfach mal den Mund halten’

Draußen vor der Tür

Körperzucken im Neonlicht zu heißen Rhythmen, provozierend verführerische Blicke mit leicht geöffneten Lippen im Schweiße lasziver Bewegungen halbnackter Körper. Assoziationen, die wir mit exotisch erotischen Tänzen Lateinamerikas verbinden. Ausgelassen feiern, leben und genießen. Körperkult, Verehrung der Sinnlichkeit, Temperament und Feuer sind den Menschen auf der anderen Seite der Welt eigen. Doch auch in unseren Breitengraden hält die sexy Leichtigkeit des Seins Einzug. Wir tanzen uns in Ekstase, flirten mit allen Mitteln und genießen die uneingeschränkte Freizügigkeit, die das Leben so frei erscheinen lässt. Wir spielen Spielchen, geben uns so, wie wir und die anderen uns sehen wollen. Spielregeln gibt es keine, alles ist erlaubt. Wir bleichen jetzt nicht mehr nur Haare, sondern auch Zähne, malen rosa Bäckchen auf die natürlich gebräunte Solariumhaut. Wir minimieren Körperumfang und addieren etwas zur Körpchengröße, wir hüllen uns in Düfte und reden uns ein, auch bei der Partnerwahl einen guten Riecher zu haben. Und wenn es nicht klappt ist nichts dabei, denn wir haben ja die uneingeschränkte Möglichkeit zu wählen und zu wechseln. Weiterlesen von ‘Draußen vor der Tür’

Ein Käfig voller Narren

Schau mal einer an wie klein die Welt doch ist. Manchmal ist unsere Erde wie ein Dorf, oder eben wie ein dunkler Club.
Dank „Knoppers“ findet man morgens halb zehn die nettesten und hilfsbereitesten Menschen. Doch wie sieht es nachts um halb drei aus?
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Die Erleichterung

Es geschieht meist unerwartet und ganz plötzlich. In der einen Minute ist die Welt noch in bester Ordnung, wir sind beschwingt und ohne schlechte Ahnung, doch schon ein paar Atemzüge später kündigt sich die nun bevorstehende Tortur an.
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ORIGINALitäten!

Egal ob es sich um Klamotten, Milka- Schokolade, Bücher oder Musik handelt; Jeder liebt ORIGINALE.
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