Der Amateur kocht. Heute: Aus der Reihe “Urbane Spezialitäten – Gummi-Flunder auf scharfem Glasscherben-Sorbet”.

Zutaten:
1 Handvoll Glassplitter (vorzugsweise von 2 Flaschen besten Sternburger-Pilses)
1 Idee Nägel
2 EL Reißzwecken
100g scharfe Rosen-Dornen
1 Messer
1 ahnungsloser Radfahrer
1 Stück Weg 2×2m oder Radweg 1×2m
Zum guten Gelingen gehören außerdem ein oder mehrere Radfahrer mit intakter Bereifung.
Hobbyköche können sich mit diesem exklusiven Rezeptvorschlag auf einschneidende Genüsse freuen!
Weiterlesen von ‘Ich fahr’ auf Glas oder: Der Reifen ist rund’
Mal ein Wort in eigener Sache: In unseren zahlreichen Debatten um die Qualität unseres Blattes bzw. unseres Blogs kommen ja immer mal wieder Vergleiche mit anderen studentischen Printprodukten und Medien aus Magdeburg wie etwa uni.versum, culpo. oder dem vom Rektorat der Otto-von-Guericke-Universität herausgegebenen UNI-Report auf. Ich möchte an dieser Stelle mal ein Kompliment an euch alle weiterreichen, welches mir zugetragen wurde: Ohne die schlechtere Konkurrenz (und zwar auf den literarischen Anspruch der verschiedenen Artikel bezogen) könnte so ein kleines aber feines Blatt wie „Der Amateur“ ja gar nicht auffallen bzw. sich positiv hervorheben. Lassen wir uns das doch einen Ansporn sein, zukünftig stärker an unserer Präsenz auf dem Campus und im Netz zu arbeiten, denn mithalten können wir allemal! Frei nach dem Motto: „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser!“.
Ein bekanntes Sprichwort sagt über Vorurteile, dass diese schwerer zu zertrümmern seien als Atome. Nach einem neuerlichen Rundumblick durch die THALIA-Buchhandlung kann ich dies nur unterstreichen. Man kann mir zwar vieles nachsagen, aber an mangelnder Konsequenz scheine ich nicht zu leiden. Mit dem anfänglichen Eindruck, dass es ja schon nicht mehr so schlimm sein könne, betrat ich das Etablissement. Ich hatte mich aufgemacht, ein wenig am Abbau meiner Engstirnigkeit zu arbeiten. Schlendern, stehen bleiben, suchen, ärgern – so in etwa könnte man die Steigerung meiner Gefühle beim Rundgang durch den Laden beschreiben. Weiterlesen von ‘Thalia, Klappe die II. – Sommerschlussverkauf beim Branchentycoon’

[…]
It´s about being able to fly
It´s about dying nine times
[…]
Zum Glück fehlt immer nur ein Quäntchen, das i-Tüpfelchen, die Früchte, die außerhalb der Reichweite hängen. Wenn dann, ach hätte ich doch nur, wäre, wollte, könnte ich….
Ja könnte ich doch nur so oder so sein, damit du mich bemerkst, mich siehst, mit mir sprichst. Diese selbstzerstörerische Gier zu meinen, immer genau das zu brauchen, was man niemals bekommen wird, wie etwa das schreckliche Gefühl sich wieder einmal unglücklich verliebt zu haben und die Ohnmacht, sich dagegen wehren zu können, nähren die Angst vor Zurückweisung, wieder einmal nicht gut genug zu sein und versagt zu haben. Nun, sagst du, es muss ja auch nicht immer gleich Liebe sein, vielleicht willst du erwachsen werden oder weniger schüchtern. Weniger vorlaut oder gut im Bett. Frei sein vielleicht oder glücklich. Was auch immer – höre Musik, mein Freund! Weiterlesen von ‘Dreieinhalb Minuten’
Im vorweihnachtlichen Getümmel mitfließend wie ein Sandkorn im Uhrglas, stolperte ich in dem Gedränge mit meinen Augen über etwas, das man euphemistisch vielleicht als Warenauslage hätte bezeichnen können, wäre da nicht, ja: wäre da nicht die eigentliche Tücke dieses Stilmittels die Beschönigung. Was sich mir im Entree zur neuen Thalia-Buchhandlung im Allee-Center kürzlich darbot, übersteigt in der Magdeburger Bücherlandschaft alles bisher Dagewesene. Weiterlesen von ‘Blutige Steine auf dem Altar der Thalia’
Man stelle sich einen sonnigen Freitagmorgen im Mai vor, ein Menschlein geht seiner Wege, vielleicht zum Arzt oder zum Frisör, egal, auf jeden Fall braucht es zum Glücklichsein eine Tageszeitung (oder wahlweise auch ca. 1 l Kaffee, um fröhlich und frisch in den Tag zu starten), denn es ist mit einer Wartezeit während seiner Besorgungen zu rechnen. So weit, so gut.
Weiterlesen von ‘Das erste Mal’
Habt ihr euch auch schon manches Mal gefragt, warum in aller Welt die Menschen niesen müssen? Die einen mehr, so wie ich, andere hingegen weniger. Denn wieder einmal sind wir in der nasskalten Jahreszeit angekommen und in Uni, Straßenbahn oder anderswo ist es jetzt ratsam, stets ein Taschentuch parat zu haben, Weiterlesen von ‘Ich niese also bin ich’
Oder: Über die Praxisferne der pädagogischen Ausbildung an der Uni (Magdeburg)
„Das Groteskeste, was man als Didaktiker anbieten kann, ist eine Vorlesung über Handlungsorientierung im Unterricht abzuhalten!“.
So oder so ähnlich lautete der Ausspruch eines Dozenten unserer Uni in einer Fachdidaktik–Übung vor ein paar Tagen. Das führt mich dazu, die Zustände der universitären Lehrer-Ausbildung in Magdeburg einmal genauer zu beleuchten. Fast unnötig zu sagen, dass ich selbst Lehramtsstudentin bin. Die Erwartungen an einen Lehrer unserer Zeit sind hoch.
Weiterlesen von ‘Handlungsorientierung kommt von Handeln’
In der Kürze liegt die Würze, wie ein mir unbekannter Autor einmal treffend formuliert haben muss. Daher ist es für mich nicht besonders schmerzlich, über das UNITED–Fotoprojekt an dieser Stelle nur ein paar knappe Worte zu verlieren. Weiterlesen von ‘Das unsägliche Fotoprojekt’
Hallo Amateure, habe doch noch einen kurzen Artikel über UNITED verfasst, lest selbst (Ich wollte wenigstens nicht ganz ohne Ergebnisse dastehen). Ich musste erstmal was anderes vor “City of God” schieben, ich brauche noch das Wochenende, um das in Worte zu fassen, was mir alles zu diesem Film durch den Kopf geht. Hoffe es ist ok, Martin hat “Alpinarium fertig”, das stelle ich jetzt rein. Gute Nacht und frohes Schaffen
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