Städtische Gemeinschaftsgärten für eine bessere Welt

Mit dem Song Samstag ist Selbstmord besang die Hamburger Band Tocotronic einst die Trostlosigkeit des Wochenendes, das mit Gemütlichkeit, Gartenarbeit und zu viel Freizeit noch die ganze Menschheit zugrunde richten würde. Tocotronics Ablehnung einer ritualisierten Freizeitgestaltung im übergemütlichen Garten mag harsch ausfallen, aber sie steht für die verbreitete Auffassung, dass Gartenbau langweilig, rückständig und bieder sei. Diese Vorstellung ist in Deutschland sicherlich geprägt durch die Mehrzahl an Gärten, die eingezäunt in Einfamilienhaussiedlungen und Gartensparten für den Rückzug in die private Monotonie stehen.
Weiterlesen von ‘Kein Selbstmord am Samstag’

Jedenfalls wünschen sich das die Gartenguerrilleros Gregor Schneider (Stadtplaner) und Oliver Schilling (Architekt) von Raum391 [1]. Um diesem Anliegen weiter Anschub zu verleihen, gab es jüngst im ÖZIM einen Vortrag, den ich verpasst habe, und der Blog zur Bewegung ist auch schon eingerichtet [2]. Weiterlesen von ‘Guerilla Gardening kommt nach Magdeburg’

Wer einmal umgezogen ist, kennt das Phänomen. Es hat sich mit der Zeit einiges zusammengetragen. In Schubläden, Schränken und Kisten. Auf Ablage, Tisch und Fensterbrett. Es sind Dinge, die einst nützlich, interessant oder bedeutend waren, aber mit der Zeit wurde aus der Ansammlung von Unikaten eine Dinghalde. Wie sie da so liegen, sich in den Vierwänden zusammenrotten, verlieren die Dinge langsam aber sicher die frühere Wertschätzung und werden zu bedrückendem Ballast.
Weiterlesen von ‘Die Dinge, die uns besitzen’
Howard Rheingold hat Herbst 2002 ein Buch über das soziale und politische Potenzial gegenwärtiger Technologie und deren zukünftige Weiterentwicklung herausgebracht: Smart Mobs – The Next Social Revolution. Er sieht, wie der Computer im Begriff ist, sowohl wesentlich mobiler zu werden und dennoch vernetzt zu bleiben, und elaboriert darüber, was das für die Gesellschaft im Allgemeinen und politischer Teilhabe im Speziellen bedeutet. Das hat er erstmal beispielhaft an der Rolle von tragbaren Handtelefonen (lies: Handys) und SMS festgemacht, welche im Prinzip auf der ganzen Welt verbreitet sind und im Buch stellvertretend in den skandinavischen Ländern und im asiatischen Raum verstärkt durch die Jugend pioniert werden. Weiterlesen von ‘Der smarte Pöbel’

Nach ein wenig krankheitsbedingter Verzögerung seitens der Druckerei sind die Amateure nun endlich beim Redaktionskollektiv eingetroffen. Für die Verteilung haben wir uns dieses Mal etwas neues überlegt: Weiterlesen von ‘Der Amateur #3 – Die Macht des Möglichen’
Wenn ich mich in eine fremde Stadt begebe, schätze ich es, das urbane Geflecht zu erlaufen. Es ist für mich eine Art persönliche Annäherung an städtische Räume, nicht zu vergessen mit Hilfe des Fotoapparats. Das macht sich zwar zumeist an den Füßen durch Blasen bemerkbar, aber das nehme ich gern in Kauf. Auf diese Weise kann ich nur eine klitzekleine Stichprobe erfahren und verpasse womöglich spannende Seiten einer Stadt.
Weiterlesen von ‘Ein Stattplan muss her!’
… wenn die vielen Männer und die paar Frauen, die für uns die Platzhalter spielen, nicht mehr weiter wissen, müssen Imagekampagnen ran. Die sind dafür da, frische Luft und Enthusiasmus bei den einfachen Menschen von der Straße zu verbreiten, damit es uns allen wieder gut geht. Einfach mal vorbehaltlos glücklich sein und sich gut fühlen. Es geht ja im Prinzip auch schon aufwärts und vor allem vorwärts.
Weiterlesen von ‘Friede, Freude, Freier Markt’
Entgegen dem Strom der OpenSource-Welle habe ich mich gestern dazu entschieden, Lizenzen für drei „kleinere“ Programme zu erwerben, die meinen Computeralltag versüszen und vereinfachen. Ich verwende diese Programme schon länger, habe aber nie wirklich erwogen, für sie zu bezahlen, weil sie in einer Art Demo-Modus recht gut funktionierten. Warum auch für etwas bezahlen, was auch so funktioniert?
Weiterlesen von ‘Ich habe es getan. Ich habe Software gekauft.’
Sowohl die Zeit als auch Der Amateur ist reif für das nächste große Ding: das Weblog (engl.: Netzlogbuch), kurz: das Blog. Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, nur mit dem gedruckten Wort Druck auf Volksvertreter, Verwalter und Verteiler auszuüben. Uns ist klar geworden: wir müssen das Ding auf eine neue Stufe stellen!
Weiterlesen von ‘Der Amateur ist bloggifiziert’
Mitten in der heißen Diskussion um Patente und Urheberechte in Bezug auf Software aber auch Unterhaltungsmedien wie Musik und Film ging Anfang 2001 ein radikaler Gegenentwurf zu konventionellen Wissensammlungen wie Lexika an den Start. Eine freie Enzyklopädie im Internet, die jeder lesen und an der jeder mitschreiben konnte, sollte ebenso süße Früchte tragen, wie sie die Opensource-Gemeinde schon länger anbaut, erntet und genießt.
Weiterlesen von ‘Wiki was?’
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