Autoren-Archiv für marianSeite 2 von 2



The revolution will be stencilized

Den zurückliegenden Spätsommer habe ich mit Bubi, einem guten Freund von mir, mit einer Reise durch spanische Städte verbracht. Dabei hat sich mir ein Phänomen visuell aufgedrängt, das ich in der Vergangenheit nur mittelbewusst wahrgenommen habe. Das klassische Graffiti – mit Spraydose und lockerem Hand- und Armgelenk auf die Wand gebracht – hat seine Dominanz an eben solchen Wänden an neue Formen urbaner Kunst abgeben müssen. Was war passiert?
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Munitionssysteme? Deal!

Die Konferenz über Elektromagnetismus auf dem Campus der Magdeburger Uni

Es ist Prüfungszeit: alle sind schwer beschäftigt, kümmern sich vorrangig um die bevorstehenden Klausuren und gehen in die universitäre Bibliothek, um dort das vetrgangene Semester noch einmal Revue passieren zu lassen. Dass sich im Foyer eben dieser Unibibliothek Stände von Firmen ganz besonderen Kalibers befinden, wird größtenteils nicht wahrgenommen. Auch die hiesige Antikriegsgruppe wird sich über die Qualität der Konferenz erst bewusst, als die Konferenz schon im vollem Gange ist.
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Ich sehe was, was Du nicht siehst.

Ein Bericht von der 2. Stadt-expedition und Kurzfilmnacht

Die ganze Sache schien mir schon von Anfang an recht unkonventionell zu sein. Mir wurde auf der Stiftungsparty der FestungMark ein Filmstreifen in die Hand gedrückt und gesagt: „Wir machen am Mittwoch eine Kurzfilmnacht und werfen die Filme an Häuserwände. Kommt doch auch!“ Filme an Wände werfen? Ich musste an Farbbeutel denken. Wir würden kommen. Der Filmstreifen hatte alle nötigen Details verraten, so dass wir uns dann am Mittwochabend bei herbstlichem Nieselregen (mittem im Juli) zum S-Bahnhof Hasselbachplatz begaben. Trotz der meteorologischen Spannungen warteten dort doch knapp 50 Anhänger der Cinematographie, die sich gern auf den Straßen dieser Stadt entführen lassen wollten.
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Bildschönes Amsterdam

Ein kleiner Stadtrundgang

Auf meiner letzten kleineren Reise musste ich wieder feststellen, dass ich Städtereisen sehr schätze. Ich finde es angenehm reizvoll, mich einer fremden Stadt und ihrem urbanen Dschungel zu nähern. Dabei sind nicht unbedingt die Größe der Gebäude oder die Ausmaße einer Stadt ausschlaggebend – nein, auch oder besser gerade das Provinzielle kann mich betören.
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Opa, wo sind wir hier?

Man kann Werbung als notwendiges Übel erachten. Beim Privatfernsehen und bei Printmedien ist das mittelmäßig nachvollziehbar. Ich will wissen, was es Neues im Container gibt, also muss ich mich damit abfinden, dass ich mit Hirnwäsche bezahle. Somit kann ich mich auch gleich mit den Menschen da im Fernsehen solidarisieren. Das ist an sich jedoch alles eher bedauerlich als spaßig. In öffentlichen Räumen ist die Flucht meistens aussichtsloser. Es ist ein Jammer.
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