<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Amateur &#187; uwe</title>
	<atom:link href="http://www.deramateur.de/blog/author/uwe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.deramateur.de/blog</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Feb 2010 01:10:33 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Brot am Haken</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/brot-am-haken/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/brot-am-haken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 06:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürger, Bosse und Beamte]]></category>
		<category><![CDATA[Brot Haken Bäckerei sozial Engagement Magdeburg Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/blog/?p=724</guid>
		<description><![CDATA[
Man stelle sich folgende Szene in einer Bäckerei vor: 
„Schönen Guten Tag.“
„Guten Tag.“
„Was kann ich für Sie tun?“
„Ähm, ich hätte gerne eine Berliner Kruste, geschnitten. Und dann geben Sie mir bitte noch drei Röggelchen und zwei normale Brötchen.“
„Die rRunden oder länglichen?“
„Die runden bitte. Und wenn es geht, die etwas dunkleren.“
„Das macht dann vier achtzig. Kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uwepasbrig.de/index.php?showimage=66"><img src="http://www.deramateur.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/Brot_am_Haken2.JPG" alt="Brot_am_Haken" width="500" height="273" class="aligncenter size-full wp-image-730" /></a></p>
<p>Man stelle sich folgende Szene in einer Bäckerei vor: </p>
<p>„Schönen Guten Tag.“<br />
„Guten Tag.“<br />
„Was kann ich für Sie tun?“<br />
„Ähm, ich hätte gerne eine Berliner Kruste, geschnitten. Und dann geben Sie mir bitte noch drei Röggelchen und zwei normale Brötchen.“<br />
„Die rRunden oder länglichen?“<br />
„Die runden bitte. Und wenn es geht, die etwas dunkleren.“</p>
<p>„Das macht dann vier achtzig. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?“<br />
„Ja. Ich kaufe noch ein Brot am Haken. Ein kleines Landbrot bitte.“<br />
„Vielen Dank. Das macht dann zusammen fünf fünfundneunzig.“<br />
„Okay.“</p>
<p>Auf den ersten Blick klingt der kurze Verkaufsdialog wie ein ganz normales Gespräch beim Einkauf des Bäckers deines Vertrauens. Auf den zweiten Blick dann aber vielleicht doch nicht ganz. Brot am Haken: „Was soll denn das sein?“<br />
<span id="more-724"></span> In der aktuellen Finanzkrise, in der immer mehr Menschen durch die unverantwortlichen Kapitalmarktspekulationspraktiken einiger gieriger Bänker und Broker ihren Job verlieren, Kürzungen ihrer Gehaltschecks hinnehmen müssen oder aus Angst vor der finanziellen Ungewissheit ihr Konsumverhalten umstellen, können sich immer mehr Menschen in unserem Land nicht einmal die nötigen Grundnahrungsmittel leisten. Immer öfter überlegen sie, ob der Geldbeutel wirklich den Kauf eines frischen Brotes oder Brötchens beim Bäcker möglich macht. Und immer öfter sieht man, dass sie, anstatt frische Teig- und Brotwaren zu kaufen, zum günstigeren Pendant im Supermarktregal greifen oder ganz darauf verzichten. Die Aktion Brot am Haken könnte solchen Menschen helfen.<br />
Die Sache ist im Grunde ganz einfach:wie der Dialog oben bereits gezeigt hat, kann der Kunde beim Bäcker zusätzlich zum Einkauf ein Brot oder eine Tüte Brötchen oder was er sonst so will kaufen und den Kassenbon dafür dann an einen Haken über der Ladentheke hängen. Der Bäcker muss erst einmal nichts weiter tun. Lediglich die Haken sollte er vor dem Beginn der Aktion entweder über der Theke oder an einem anderen Ort im Laden angebracht haben.<br />
Kommt nun ein „bedürftiger Kunde“ herein und nimmt sich den Bon vom Haken, so packt der Bäcker die „gespendeten Teig- oder Brotwaren“ in die Tüte und reicht sie der Person. Und sollte an dem Tag der Spende der Bon nicht eingelöst werden, so bleibt er eben so lange hängen, bis ihn doch jemand vom Haken nimmt.</p>
<p>Die Idee/ Aktion habe nicht ich mir ausgedacht – aber sie ist es unbedingt wert, nach Außen getragen zu werden. Sie stammt aus Hamburg. Dort soll es eine Bäckerei geben, die Brot am Haken anbietet. Sie gibt „Bedürftigen“ die Möglichkeit, kostenlos und, ohne öffentlich und direkt betteln zu müssen, ein frisches Brot oder eine Tüte Brötchen zu erwerben. Anonym und ohne viel Aufsehens für den „Bedürftigen“ wird so eine Form von sozialer Hilfe (Sachspenden- Hilfe, soziale Hilfe wäre eine Hilfe wie z.B. Kinderbetreuung) in Spendenform (nicht finanziell) angeboten.<br />
Der Partner für eine solche Aktion sollte idealer Weise ein Bäcker/ eine Bäckerei-Kette sein, wo viele Leute ihr Brot kaufen. Das Klientel sollte gemischt sein: Leute die geben können und Leute die nehmen würden. Denn wenn das Gleichgewicht nicht gegeben ist (zu viele Brot am Haken-Spender und zu wenig „Bedürftige“), würde sich die Aktion nur bedingt lohnen. Andersherum allerdings (viele „Bedürftige“ und wenig Brot am Haken-Spender) würde sich die Sache immer lohnen.</p>
<p>* die Preisnennung ist willkürlich</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/brot-am-haken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir waren da!</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/wir-waren-da/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/wir-waren-da/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 10:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Amateur]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/blog/wir-waren-da/</guid>
		<description><![CDATA[
Die Mission &#8220;FH-Neue-Leute-Rekrutierung&#8221; ist nun endlich gestern über die Bühne gegangen. 20 Minuten reichten uns -Marco und mir- dann schlußendlich aus, um im Hörsaalgebäude der FH die alten Ausgaben des Amateurs unter die Studierenden zu bringen. Mit ein Paar informativen Gesprächen konnten wir &#8211; so denken und hoffen wir &#8211; einige neue Mitglieder gewinnen. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.deramateur.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/wir-waren-da.jpg' title='wir-waren-da.jpg'><img src='http://www.deramateur.de/blog/wp-content/uploads/2007/11/wir-waren-da.jpg' alt='wir-waren-da.jpg' /></a></p>
<p>Die Mission &#8220;FH-Neue-Leute-Rekrutierung&#8221; ist nun endlich gestern über die Bühne gegangen. 20 Minuten reichten uns -Marco und mir- dann schlußendlich aus, um im Hörsaalgebäude der FH die alten Ausgaben des Amateurs unter die Studierenden zu bringen. Mit ein Paar informativen Gesprächen konnten wir &#8211; so denken und hoffen wir &#8211; einige neue Mitglieder gewinnen. Wenn der gestrige Tag wirklich erfolgreich gewesen sein sollte, dann wird sich das am nächsten Montag um 19 Uhr in der Schreibwerkstatt zeigen. Wir freuen uns auf alle neuen Schreiberlinginnen und Schreiberlinge und heißen Euch alle herzlich willkommen.<br />
<strong>Nachtrag:</strong><br />
Ich wollte nur noch mal unterstreichen, dass wir keine apple-Vertragshändler sind und in der FH nicht auf Verkaufstournee waren. Etwaige Vermutungen &#8211; das Bild könnte so interpretiert werden &#8211; sind flasch. (Marco wurde nämlich angefragt, ob sein MacBook zu verkaufen sei. Wir verneinten natürlich.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/wir-waren-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewusst wie – Fremdsprachenlernen mit Tandem-Kursen und Sprach-Lern-Podcast – Studenten suchen neue Wege zum kulturellen Austausch</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/gewusst-wie-%e2%80%93-fremdsprachenlernen-mit-tandem-kursen-und-sprach-lern-podcast-%e2%80%93-studenten-suchen-neue-wege-zum-kulturellen-austausch/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/gewusst-wie-%e2%80%93-fremdsprachenlernen-mit-tandem-kursen-und-sprach-lern-podcast-%e2%80%93-studenten-suchen-neue-wege-zum-kulturellen-austausch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 May 2007 12:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sender & Empfänger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/gewusst-wie-%e2%80%93-fremdsprachenlernen-mit-tandem-kursen-und-sprach-lern-podcast-%e2%80%93-studenten-suchen-neue-wege-zum-kulturellen-austausch/</guid>
		<description><![CDATA[Was früher Pflicht, ist heute Kür. In der Schule quälte man sich mit Latein, Englisch, Französisch oder Russisch. Heute sucht man ganz von selbst fremdsprachliches Neuland. Welche Zeit für solche kühne Eroberungszüge bietet sich da wohl eher an als die Studienzeit? Studenten haben im Allgemeinen  &#8211; so hört man &#8211; viel Zeit. Dass viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was früher Pflicht, ist heute Kür. In der Schule quälte man sich mit Latein, Englisch, Französisch oder Russisch. Heute sucht man ganz von selbst fremdsprachliches Neuland. Welche Zeit für solche kühne Eroberungszüge bietet sich da wohl eher an als die Studienzeit? Studenten haben im Allgemeinen  &#8211; so hört man &#8211; viel Zeit. Dass viele der angehenden Akademiker diese Zeit auch sinnvoll nutzen, wissen die wenigsten. Während des Studiums erlernen viele Hochschüler nebenbei eine weitere Sprache. Die Gründe hierfür sind verschieden. Der eine müht sich mit Vokabeln und Grammatik für das Studium oder den Beruf ab, der andere wiederum lernt, weil er den kulturellen Austausch im Urlaubsland mit Einheimischen sucht. Schaut man den Studenten an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über die Schulter, so sieht man nicht selten neben Seminararbeiten und kopierten Vorlesungstexten spanische oder tschechische Wörterbücher. Doch besuchen die Studenten hier nicht nur die herkömmlichen Sprachkurse, sondern gehen durchaus auch neue Wege.<span id="more-176"></span></p>
<p>   So hat zum Beispiel der Computervisualist Marian Dörk die Möglichkeit genutzt, über das Sprachenzentrum der Uni einen „Tandem“-Partner zu finden. Mit einem solchen Kurs kann der Sprachinteressierte früher erworbene Kenntnisse auffrischen. Dies schien ihm die ideale Vorbereitung für sein letztes Jahr absolviertes Auslandssemester in Chile. Die Aussicht auf unkomplizierte Kommunikation mit den Menschen vor Ort motivierte ihn.</p>
<p>   Beim «face-to-face Tandem» traf er sich dazu einmal wöchentlich mit einer mexikanischen Austauschstudentin. Idealer Weise sollte jedem der Partner bei einem Treffen die Hälfte der Zeit gehören. In den zwei Stunden ihres Treffens redeten sie über die Uni, Mexiko und den Alltag in Deutschland. Erst eine Stunde Spanisch und dann eine Stunde Deutsch. Warum er keinen Spanischkurs an einer Sprachschule belegte?  Er hoffte, mit dem Tandem-Kurs eine natürliche, freiere und geselligere Atmosphäre des Lernens zu finden. Gut vorbereitet saß er dann ein Semester später im Flieger nach Chile und freute sich nun, endlich sein aufgefrischtes und verbessertes Spanisch anzuwenden.</p>
<p>   Doch nicht jeder Sprach-Lern-Willige läuft an einem Aushang in der Uni vorbei und findet so auf Anhieb zu dieser idealen Lösung. Der Markt bombardiert den Suchenden mit den vielfältigsten Angeboten, vom Anfängerkurs über Einzel- oder Gruppenkurse bis hin zu Sprachreisen; es kommt einfach nur darauf an, was der Sprachinteressierte im Speziellen sucht. Die herkömmlichen Institutionen bekommen mehr und mehr Konkurrenz durch die neuen Medien: so ist es zum Beispiel möglich, mit Hilfe einer «Webcam» über den heimischen Computer den Lehrer aus Spanien zu sehen und so Unterricht zu gestalten. Oder man besucht eine Internetseite, auf welcher «Sprach-Lern-Podcasts» herunter geladen werden können. Einmal auf den MP3-Spieler aufgespielt, ist der Sprachunterricht auf diese Weise jeder Zeit und an jedem Ort möglich.</p>
<p>   Neben seinem Tandem-Kurs versuchte Marian sein Spanisch auch durch ein solches Sprach-Lern-Podcast zu verbessern. Eher zufällig sei er auf diese Möglichkeit gestoßen, mobil Spanisch zu hören und auch anzuwenden; er nutze den Podcast (über das Internet abonnierbare Sprach- und Tondateien) zur Sprachpflege. Das System der einzelnen Lektionen ist nach dem Prinzip der alten Sprach-Lern-Kassetten aufgebaut. Zweisprachig wird der Lernende von einem Lehrer durch die Lektionen begleitet. Anfangs werden die Arbeitsanweisungen noch in Englisch gegeben. Mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad werden die Anweisungen dann nur noch in der Zielsprache formuliert. Für jede Lektion steht dabei eine ausführliche Vokabel- und Grammatikliste zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Der Fremdsprachenlernwillige sollte sich am Anfang jedoch immer die Frage nach seinem Lernstand stellen. Beginnt er bei Null an, sollte er von einem Tandem-Kurs oder einem Sprach-Lern-Podcast Abstand nehmen. Hier wäre der in Sprachschulen angebotene Klassenunterricht ideal, denn Sprach-Lern-Podcast kann die Grundlagen der Grammatik nicht vermitteln. Der klassische Fremdsprachkurs in einer Sprachschule sollte dann besucht werden, wenn Sprachkompetenz im Lesen und Schreiben erlernen werden sollen. eine Sprache kann jedoch nur durch aktive Anwendung gelernt werden und ein Tandem-Kurs kann hier wirklich hilfreich sein. Also: &#8220;Rauf aufs Tandem und losgelernt!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/gewusst-wie-%e2%80%93-fremdsprachenlernen-mit-tandem-kursen-und-sprach-lern-podcast-%e2%80%93-studenten-suchen-neue-wege-zum-kulturellen-austausch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hatte ich als Kind auch schon Probleme?/ Ein Fragment</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/hatte-ich-als-kind-auch-schon-probleme-ein-fragment/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/hatte-ich-als-kind-auch-schon-probleme-ein-fragment/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2007 12:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/hatte-ich-als-kind-auch-schon-probleme-ein-fragment/</guid>
		<description><![CDATA[
Letzte Woche irgendwann saß ich mit einem guten Freund im urgemütlichen Layla, trank lecker Kölsch und diskutierte über Schäuble und den gläsernen Bürger, sprach über die kommenden Fußballduelle zwischen dem 1. FC Köln und dem FCM in der 2. Liga und über noch offene Baustellen in meinem Leben und große und kleine Probleme des Alltags.
Irgendwann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/fragenandiewelt.jpg' alt='' /></p>
<p>Letzte Woche irgendwann saß ich mit einem guten Freund im urgemütlichen Layla, trank lecker Kölsch und diskutierte über Schäuble und den gläsernen Bürger, sprach über die kommenden Fußballduelle zwischen dem 1. FC Köln und dem FCM in der 2. Liga und über noch offene Baustellen in meinem Leben und große und kleine Probleme des Alltags.<br />
Irgendwann fragte ich den Freund dann, ob man als Kind auch schon Probleme hatte. Denn das Leben schien mir damals – wenn ich jetzt so zurückblicke – doch recht einfach gestrickt gewesen zu sein. </p>
<p>Als kleiner Bub hatte ich noch wenig Ahnung von der Welt, das liebe Geld schien irgendwie immer da zu sein, wenn ich mir etwas Neues zum Spielen wünschte, das Essen auf dem Tisch wurde nie weniger und Zeit zum Spielen schien unbegrenzt da zu sein. <span id="more-175"></span>Alt waren immer die anderen. Das man auch mal so einer werden sollte, schien eine Ewigkeit entfernt. Freunde kamen und gingen. Blaue Flecken und aufgeschürfte Knie gehörten zum täglichen Wahnsinn. Um nichts musste ich mich wirklich kümmern. Früh morgens wurde es hell als die Sonne auf ging und am Abend wurde es dunkel als sie wieder unter ging. Das ich das wusste reichte völlig aus, um durch den Tag zu kommen. Ich stand auf, putze mir die Zähne, wusste schon im Bad, dass der Frühstückstisch von meiner Mutter gedeckt wurde, freute mich meine Schwester nach neun Stunden Schlaf wieder ärgern zu können und verschwand bis zum Mittag mit den Jungs im Großstadtdschungel unserer kleinen Einfamilienhaussiedlung. Wenn die Mutter zum Essen rief, musste ich antanzen, wenn ich aufgegessen hatte, konnte ich wieder abhauen und tun, wozu ich gerade Lust hatte. Wenn der Vater von der Arbeit nach Hause kam, war klar, dass es bald zum dritten Mal am Tag Essen geben sollte. Noch kurz vor Mutters Augen im Bad den Dreck des Tages aus dem Mund geputzt und schon war es dunkel. Nachdem das Licht im Zimmer ausging, war klar, neun Stunden Schlaf und alles geht wieder von vorne los.<br />
Ich würde behaupten, wirkliche Probleme hatte ich damals nicht. Zwar machte ich mir im Bett – nehmen wir das mal an – wohl schon Gedanken, was ich denn alles für tolle Abenteuer am nächsten Tag erleben werde, wie ich meine Mutter überreden kann, mir noch mal 5 Mark zu geben, damit ich mir ne Wundertüte voll mit Gummibärchen und saurem Weingummi kaufen kann, Probleme haben, würde ich das aber nicht nennen.<br />
Heute – mit der ganzen Verantwortung für sich selbst und en Partner, die Freunde und seine Mitmenschen – sieht das ganze Probleme-Problem schon ganz anders aus. Ging am Tag mal was zu Bruch, war das damals ein Problem meiner Eltern. Verbockt man heute etwas, muss man selbst dafür die Konsequenten tragen. </p>
<p>&#8230; to be continued</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/hatte-ich-als-kind-auch-schon-probleme-ein-fragment/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kuchen backen</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/kuchen-backen/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/kuchen-backen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 10:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/kuchen-backen/</guid>
		<description><![CDATA[
„Schatz, was möchtest du am Wochenende für einen Kuchen essen?“
Für gewöhnlich kommt diese Frage jeden Freitag. Frau fragt Mann immer freitags morgens nach dem gemeinsamen Frühstück in der Küche, was er denn Leckeres übers Wochenende vernaschen will. Einen Anlass muss es dafür nicht geben. Wenn Mann nicht schon selbst den Vorschlag seiner Kaffeebeilage geäußert hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/Kuchen.jpg' alt='' /></p>
<p>„Schatz, was möchtest du am Wochenende für einen Kuchen essen?“<br />
Für gewöhnlich kommt diese Frage jeden Freitag. Frau fragt Mann immer freitags morgens nach dem gemeinsamen Frühstück in der Küche, was er denn Leckeres übers Wochenende vernaschen will. Einen Anlass muss es dafür nicht geben. Wenn Mann nicht schon selbst den Vorschlag seiner Kaffeebeilage geäußert hat, kann er sich sicher sein, dass er gefragt wird. Die Antwort lässt dann meistens nicht lange auf sich warten. Und sollte Mann mal nichts einfallen, wird ihm ein Kuchen-Back-Buch mit lauter bunten Abbildungen unter die Nase gehalten. In diesem sind dann aber fast immer schon ein Paar Rezepte für ihn mit Zettelchen markiert. Die Auswahl soll ja nicht Stunden dauern und am Ende soll auf keinen Fall die Standartantwort „Rührkuchen wäre mir am Liebsten“ aus seinem Mund kommen. Ist die Entscheidung gefallen, trennen sich die Wege der beiden. <span id="more-167"></span><br />
Frau bleibt in der Küche zurück. Das ausgewählte Kuchenrezept muss studiert werden. Akribisch durchforstet Frau nun ihre Vorratsschränke. In den meisten Fällen ist die eine oder andere Zutat dann doch immer zu besorgen. Erfahrungsgemäß weiß Frau, dass sie Hefe und Eier auf den Einkaufszettel als Notiz notiert. Hefe unterstreicht sie. „Zur Erinnerung. Sonst wird das nichts mit dem Kuchen zum Kaffee“, gibt sie dann immer als Antwort. Die Frage ihres Mannes, weswegen sie denn nur die Hefe unterstrichen habe, kommt jede Woche.<br />
Während die Frau also in der Küche nach den Zutaten sucht, geht der Mann aufs Klo. „Platz schaffen“, würde er sagen, wenn man ihn fragen würde. Schließlich schmeckt frischer Kuchen zwei Mal so gut. Da könnten es dann auch gerne schon mal zwei große Stückchen Kuchen mit Sahne werden. Und Reste hinterlassen will Mann ja schließlich auch nicht. Zu sehr fürchte er unbequeme Fragen. „Schmeckt dir der Kuchen heute nicht? Ist er angebrannt? Zu trocken? Oder etwa nicht süß genug?“ Dem kann Mann aus dem Weg gehen. Auf seinem Weg zum besagten Örtchen kommt er ins grübeln. Er kann sich nicht erinnern, welchen Kuchen er sich vor zwei Minuten ausgesucht hatte. Nachfragen wäre aber auch nicht gut. Wieder würde die Frau Fragen in den Raum werfen. Also lieber mal ne Sekunde nachdenken. Mehl und Eier werden sicherlich in jeden Kuchen gehören, und Hefe selbstverständlich auch, fördert eine erste Kuchenanalyse zu Tage. Und damit der Kuchen süß und lecker schmeckt, wird die Frau ganz gewiss auch Zucker in die Schüssel gegeben haben. Irgendwie müssen sich die Zutaten aber auch miteinander verbinden. Milch oder Wasser. Eine der beiden Flüssigkeiten würde bei seinem Kuchen den Weg in die Schüssel finden. Aber ob das schon für einen Kuchen reichen wird? Mehr als einen Teig bekommt man mit den wenigen Zutaten sicherlich nicht gebacken. Und dann noch das richtige Maß für alle Zutaten finden. Zum Glück muss er den ofenwarmen Kuchen nur essen. Sahne schlagen kann er.<br />
Die Frau weiß um die Gedanken ihres Mannes. Woher sie das weiß? Sie wird’s schon irgendwoher wissen. Ist ja schließlich ihr Mann. Also ruft sie ihm liebevoll hinterher, ob er wirklich einen solchen Kuchen haben wolle. Sie könne auch einen anderen backen. Das wäre für sie überhaupt kein Problem.<br />
Nun weiß auch der Mann wieder, welchen Kuchen er sich ausgesucht hatte. „Und Sahne würde gut dazu passen?“, ruft er in die Küche zurück. Dass die Antwort mit einem Ja erwidert wird, ist eigentlich nicht mehr von Belang. Sahne hätte es so oder so gegeben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/kuchen-backen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Geisteswissenschaften. 2. Klasse-Studium</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/die-geisteswissenschaften-2-klasse-studium/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/die-geisteswissenschaften-2-klasse-studium/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 06:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürger, Bosse und Beamte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/die-geisteswissenschaften-2-klasse-studium/</guid>
		<description><![CDATA[Dem Studium der Geisteswissenschaften wird an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ein sehr geringer Stellenwert beigemessen. Wirtschaftstudenten und Maschinenbauer, Informatiker oder Mediziner belächeln Fächer wie die Germanistik oder die Politikwissenschaft. Stempeln sie gar als nicht zwingend notwenig ab. Die Uni würde auch ohne diesen Zweig der Wissenschaft prima funktionieren. Noch mehr Geld würde so für andere, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Studium der Geisteswissenschaften wird an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ein sehr geringer Stellenwert beigemessen. Wirtschaftstudenten und Maschinenbauer, Informatiker oder Mediziner belächeln Fächer wie die Germanistik oder die Politikwissenschaft. Stempeln sie gar als nicht zwingend notwenig ab. Die Uni würde auch ohne diesen Zweig der Wissenschaft prima funktionieren. Noch mehr Geld würde so für andere, „wichtige“ Studienfächer da sein und nicht sinnlos verschwendet werden. Geht man über den Campus der Uni, so sind Sätze wie die eben aufgeführten keine Seltenheit. <span id="more-164"></span><br />
Diese Uni hat ungewollt oder vielleicht mit Absicht ein 2. Klasse-Studium geschaffen. Während auf dem Hauptcampus sämtliche Gebäude von Außen wie von Innen restauriert und in einem erstklassigen Zustand versetzt worden sind, hat man das Gebäude 40 der Geisteswissenschaften in einem erbärmlichen Zustand gelassen, schlicht weg vergessen. Zwar hat es die eine oder andere Schönheitsreparatur zugesprochen bekommen, die wirklich wichtigen Baustellen jedoch hat man außer Acht gelassen.<br />
<img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/KloG102.JPG' class='alignright' /> Ein Beispiel. Betritt Mann auf dem Hauptcampus, ganz gleich in welchem Gebäude, die Örtlichkeit des Herren WC’s, so fühlt man(n) sich als Mensch 1. Klasse. Hier befindet sich alles in einem hygienisch einwandfreien Zustand. Die Wände sind gefliest, Schmierereien sucht man vergeblich, die Pissoires sind weiß und sauber und alles funktioniert vollautomatisch. Luxus. Der Wasserhahn am Waschbecken ist nicht verkalkt und es kommt kaltes und warmes Wasser aus der Leitung. Hier macht der Besuch Spaß. Wir kommen gerne wieder.<br />
<img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/KloG402_01.jpg' class='alignleft' />Muss der Geisteswissenschaftler seinen Getränkespeicher im Gebäude 40 entleeren, so muss er einen Raum betreten, der ihn zu einem Menschen 2. Klasse macht. Die Türen schließen nicht richtig. Die Fließen auf dem Boden sind dreckig und schief. Die Waschbecken sind vergilbt, die Wasserhähne funktionieren nur bedingt. Der Wasserhahn ist verkalkt und lässt lediglich kaltes Händewaschen zu. Seife sucht man hier natürlich auch vergebens. Bereits beim Betreten des Raumes kommt in ihm ein leichter Brechreiz auf. Es stinkt. Manchmal ist schon der (Vor)Flur ist mit diesem ‚Duft’ erfüllt. Mit jedem Schritt mit dem er sich dem Pissoire nähert, wird sein Eckel größer. Wenn er Glück hat, ist eines der Pissoire nicht verstopft und der Harndrang seines Vorgängers konnte ablaufen. Ist die Blase dann entleert, muss er unweigerlich an den nur so vor Keimen triefenden Wasserhahn greifen, um die Spülung in Gang zu setzen. Mit den 3 Tropfen Wasser aus dem, wie oben schon einmal erwähnten verkalkten Wasserhahn, muss er dann versuchen Reinlichkeit wider herzustellen. Ohne Seife und mit kaltem Wasser ist er zum Scheitern verurteilt. Hoffentlich, so denkt er dann immer, drückt die Blase erst wieder zu Hause und verlässt fluchtartig das „WC“.<br />
Nicht nur Studenten ergeht es bei einem Besuch so. Auch die Angestellten der Universität (Professoren, Doktoren, Sekretärinnen und Hilfskräfte) müssen dieselben Örtlichkeiten benutzen. Weshalb sie sich mit einer solchen Situation abfinden (können), ist mir rätselhaft. Haben sie doch eine Stimme und die nötigen Beziehungen zu den wichtigen und richtigen Personen, die Änderungen in Gang setzen könnten.<br />
„Ein Restaurant ist gut und sauber, wenn die Örtlichkeiten sauber sind“, höre ich die Mutter meiner Freundin immer sagen. Übertragen auf den Zustand der Örtlichkeiten im Gebäude 40 kann sich nun ein jeder selbst sein Urteil bilden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/die-geisteswissenschaften-2-klasse-studium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Magdeburg sollte dick auftragen</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/magdeburg-sollte-dick-auftragen/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/magdeburg-sollte-dick-auftragen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 14:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenner, Könner, Liebhaber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/magdeburg-sollte-dick-auftragen/</guid>
		<description><![CDATA[Wandmalerei als Kunstform für ein optisch bunteres und freundlicheres Magdeburg.
Magdeburg. Grau und trist erwacht diese Stadt jeden Morgen aus seiner Nachtruhe. Die bunten Träume seiner Einwohner der letzten Nacht sind schnell verflogen. Blechern schieben sich endlos scheinende Autokolonnen durch zart beleuchtete Straßen. Das Scheinwerferlicht zeichnet einfarbige Schatten von vorbeieilenden Menschen an eintönigen Häuserwänden. Schwarze Gestalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wandmalerei als Kunstform für ein optisch bunteres und freundlicheres Magdeburg.</em></p>
<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/BlauerBock.JPG' class='alignleft' /><strong>Magdeburg.</strong> Grau und trist erwacht diese Stadt jeden Morgen aus seiner Nachtruhe. Die bunten Träume seiner Einwohner der letzten Nacht sind schnell verflogen. Blechern schieben sich endlos scheinende Autokolonnen durch zart beleuchtete Straßen. Das Scheinwerferlicht zeichnet einfarbige Schatten von vorbeieilenden Menschen an eintönigen Häuserwänden. Schwarze Gestalten bewegen sich einsam und anonym auf grauem Untergrund in den anbrechenden Tag. Das heutige Magdeburg wirkt so schlaff, farblos und traurig wie Stummfilme vergangener Jahrzehnte. Unzählige Gebäude stehen leer und verlassen oder unsaniert und abbruchreif am Straßenrand. Nackte Betonflächen wohin das Auge auch nur schaut. In diesen Stunden ist Farbe lediglich in den Bremslichtern der Autos oder an der Ampelanlage auf der nächsten Kreuzung zu finden. Doch auch zur Mittagszeit wird die Stadt nicht wirklich bunter und freundlicher. Was dem Frühaufsteher in den Morgenstunden noch als graue glanzlose Wandfläche begegnet, erstrahlt auch im Tageslicht nicht wirklich heller und prächtiger. Die Stadt braucht unbedingt einen farblichen Anstrich.<span id="more-158"></span><br />
<img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/sphillymusic.jpg' class='alignleft' /><strong>Philadelphia.</strong> Leuchtend bunte Träume, verewigt auf Mauern, Häuserwänden und Brücken schmücken heute die amerikanische Industriestadt. Irgendwo in der Stadt erhebt sich ein riesiges Feld voller gelber Sonnenblumen. Dann wieder begegnet man einem gigantischen Frank Sinatra, der scheinbar für ein ganzen Viertel zu singen scheint. Das einst graue und schmuddelige Philadelphia ist erwacht. Mehr als 2500 öffentliche Wandgemälde machen sie zu Amerikas größter Galerie unter freiem Himmel. Zu sehen sind Szenen aus dem Arbeitsleben oder Sportler und Madonnen, abstrakte Muster oder manchmal einfach nur Kitsch. Fassaden die einen farblichen Anstrich nötig haben, kann man an jeder Ecke finden. Die Murals (engl.), überdimensionale Wandgemälde, Auftragskunst, Teil einer Stadtkultur haben der Stadt und den Menschen eine Möglichkeit gegeben, sich ihr zu öffnen und sie zu gestalten. Es kommt schon mal vor, dass sich Touristen an der einen oder anderen Ecke für eine Weile niederlassen und den Blick gen Himmel richten. Sich angeragt über das Mural vor ihre Nase unterhaltend, vergessen sie Raum und Zeit. Gespräche mit völlig fremden Menschen werden begonnen.<br />
<strong>Murals.</strong> Die Kunst der Murals lässt sich verstreut über den ganzen Globus finden. Die riesigen Wandmalereien haben alle das gleiche Ziel, entstehen aber nicht immer mit der gleichen Technik oder bestehen aus demselben Material. Bei den monumentalen Wandbildern handelt sich aber nicht um eine Kunstform, die erst in unserem Jahrhundert als Mittel der künstlerischen Ausdrucksform entdeckt und praktiziert wurde, großflächig Wände und Decken zu gestalten. Schon Leonardo da Vinci malte seine gigantischen Deckenbilder als Wandmalerei und schaffte somit Kunst, die für ewig zugänglich sein wird und Millionen von Menschen erreicht. Murals können zu den unterschiedlichsten Themen und Ereignissen Stellung nehmen. In Mexiko (stellvertretend für Lateinamerika) zum Beispiel, tragen viele Murals eine politische Botschaft. Häuserwände dienen dort mit kämpferischen Bildern als Plattform des kulturellen Austausches und vermitteln den „Lesern“ Botschaften. Die Bilder wecken Gefühle und sind meistens Ausdruck der dort lebenden Menschen eines ganzen Stadtviertels. Murals bringen die Menschen zusammen. Und das alles legal. Keiner wird sich über Schmierereien und Vandalismus aufregen können, denn wird eine geeignete Fassade als bemalenswert befunden, entscheidet die Gemeinde oder der Sponsor, welches Motiv als Wandbild aufgemalt werden soll. Verhandlungen über das Sponsoring finden statt. Die Auswahl der Künstler und Helfer muss getroffen werden. Die Künstler richten sich ganz nach den Wünschen der Auftraggeber, denn nicht der Künstler muss mit dem riesigen Bild tag ein und tag aus in seinem Viertel leben, sondern die Menschen. Da Murals von allen Künstlern geachtet werden, bleiben Schmierereien und anderen Straftaten dort aus, wo großflächig gemalt wurde. </p>
<p><strong>Von Philly lernen.</strong> Die Stadt schaffte es mit Hilfe der Murals einen neuen Geist und Attraktivität in die ehemals Armen- und Problemviertel seiner 5 Millionen Metropole hineinzutragen. Menschen aus den verschiedenen Schichten und Stadtteilen fühlen sich durch simple Bilder vereint. Und darüber hinaus erfreuen sich die bisher gemiedenen Viertel durch ein einfaches Projekt mit Hilfe der farbenfrohen Bilder der Wiederintegration in ihre Stadt. Kann ein solches Konzept der urbanen Verschönerung wie es in Philly überaus gut funktioniert hat, nicht auch in Magdeburg umgesetzt werden? Graue und triste Hauswände gibt es an fast jeder Ecke. Ein künstlerischer Farbanstrich würde sicherlich hier und da möglich sein und zu einem sympathischeren und freundlicheren Stadtbild beitragen. So könnte man die Tunnelwände am City Carre in Richtung Damaschkeplatz mit meterlangen, farbenprächtigen Schmetterlingen oder eine Wiesenlandschaft samt Bäumen, See und Sommerhimmel bemalen. Weitere Flächen lassen sich an den beiden Außenfassaden der Seitenwände des Blauen Bocks am Alten Markt, am Damaschkeplatz oder auch an einigen Hochhäusern in und um Magdeburg finden, um hiermit einmal eine Diskussion anzuregen. <img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/MuralMD1.JPG' class='alignright' /> Einen ersten Versuch in die richtige Richtung wurde schon vor geraumer Zeit mit dem Dinosaurierbild zwischen dem Oli Lichtspielhaus und der Kneipe Canape auf der Olventstedter Straße schon geschaffen. Und so bunt wie sich Magdeburg am Hunderwasserhaus seinen Touristen präsentiert, kann es das auch anderen Orten schaffen. Sehenswertes muss nicht nur an einer Stelle in Magdeburg gefunden werden. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass das Aufmalen von Murals kein einmaliges Projekt ist. Schnee, Regen und Wind setzen der aufgetragenen Farbe genauso zu wie die Sonne. Nach und nach verbleichen die farbenfrohen Bilder. So wie wir altern und über die Jahre an Attraktivität verlieren, verblassen auch die Wandbilder. Und es wäre doch schade, wenn die Arbeit vieler durch die Unachtsamkeit weniger dafür Verantwortlicher in Vergessenheit geraten würde oder gar überstrichen werden müsste. </p>
<p><em>Nachtrag</em></p>
<p>So schön und farbenfroh einige mögliche Murals-Projekte in Magdeburg auch sein könnten und so gerne ich mir großflächige Wandmalerei auch Tag für Tag immer wieder aufs Neue ansehen würde, die graue und ausweglose Wirklichkeit vieler Arbeitssuchenden und am Rande der Existenzminimum Lebenden könnten auch sie nicht übermalen. Die soziale Stellung eines Arbeitslosen verbessert sich nicht, nur weil koordiniert ein wenig Farbe in seine unmittelbare Umgebung gebracht wurde. Sein Elend mag für ihn zwar in diesem einem Moment der Bildaufnahme durch die Farbpracht und die vom Bild positiv ausgehende Energie vergessen sein, doch spätestens in den eignen vier Wänden ist er wieder in der harten und kalten Realität angekommen. Und würde man den in der Unterschicht angekommenen Arbeitssuchenden nach seiner Zustimmung für öffentlich geförderte Wandmalerei befragen, er würde sicherlich bessere Verwendungsmöglichkeiten für das auszugebende Geld vorbringen.<br />
Leider, so glaube ich, werden die Stadtführer Magdeburgs für diesen Vorschlag der urbanen Verschönerung nur ein müdes Lächeln übrig haben. Zu viele Löcher gilt es dieser Tage zu stopfen. Schulen werden geschlossen, öffentliche Leistungen drastisch gekürzt. Die kulturelle Förderung, unter die ich auch das Erschaffen von Wandmalerei zählen würde, wäre da sicherlich der letzte Ausgabenpunkt, der bei der Verteilung des Haushalts berücksichtigt würde.  </p>
<p>Ein farbenfrohes Allerlei diverser street art-Projekte lässt sich auf der Seite von <a href="http://www.woostercollective.com/">woostercollective.com</a> finden. Wer es einmal nach Philly schaffen sollte und sich dort etwas Zeit für eine Mural- Bustour übrig hat, der sollte auf jeden Fall den Link zum <a href= http://www.muralarts.org/>Mural Arts Programm nutzen und dort ein wenig herumstöbern.</p>
<p>Bild 1 &#8220;s-philly-music&#8221; von <a href="http://www.muralarts.org/gallery/s-philly-music.php">hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/magdeburg-sollte-dick-auftragen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kaffee ist wie Benzin. Täglicher Treibstoff unserer Gesellschaft (gekürzte Fassung)</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/kaffee-ist-wie-benzin-taglicher-treibstoff-unserer-gesellschaft-gekurzte-fassung/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/kaffee-ist-wie-benzin-taglicher-treibstoff-unserer-gesellschaft-gekurzte-fassung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2006 21:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltenbummler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/kaffee-ist-wie-benzin-der-motor-einer-gesellschaft/</guid>
		<description><![CDATA[Kaffee ist wie Benzin. Jeden Morgen bringt er ganze Städte, Länder und Kontinente in Schwung und somit weltweit Millionen Menschen zum Geldausgeben. Am Tag sind das dann etwa 165 Millionen Dollar. Was sie da kaufen, ist der nach Erdöl meistgehandelte Rohstoff der Welt. Die Welt scheint in braunen Bohnen zu versinken. Während sich Verbraucher im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaffee ist wie Benzin. Jeden Morgen bringt er ganze Städte, Länder und Kontinente in Schwung und somit weltweit Millionen Menschen zum Geldausgeben. Am Tag sind das dann etwa 165 Millionen Dollar. Was sie da kaufen, ist der nach Erdöl meistgehandelte Rohstoff der Welt. Die Welt scheint in braunen Bohnen zu versinken. Während sich Verbraucher im Norden über niedrige Preise freuen, müssen Bauern im Süden hungern. Gezwungen durch die Industrieländer müssen viele harte arbeiten, damit einige wenige  eine unverwechselbaren Genuss erleben können.<span id="more-152"></span></p>
<p>In der britischen Hauptstadt und anderen Weltmetropolen, wo in den Banken und Börsen die Kaffeetassen nur eine Armlänge von den Krawatten trennt, schreibt ein blasser Kunststoffkasten die Fortsetzung der alten Geschichte von der ungerechten Verteilung finanzieller Mittel.  Der Computer (das Gehirn der Terminbörse Liffe) errechnet an jedem Börsentag in jedem Börsenjahr eine Zahl, die sich von London aus um die ganze Welt verbreitet. Diese Zahl schießt durch Telefonleitungen aus Glasfaser unter den Meeren hindurch und taucht im Hafen von Hamburg oder in den Bürotürmen von Miami wieder auf, wo adrett gekleidete Männer sie mit einem einfachen Mausklick in ihren aufgeräumten Arbeitszimmern auf ihre Bildschirme holen, lesen, analysieren und weiterleiten. Diese so wichtige Zahl erklimmt das Hochland von Kenia und die Berge Ugandas, wo sie dann von einer schwieligen Hand mit Kreide auf einer schwarzen Tafeln notiert wird. Sie dringt in den Regenwald Indonesiens und auf die Plantagen Vietnams, wo in hölzernen Hütten kleine Fernseher stehen. Gespannt lauschen die Menschen dort den Worten des Nachrichtensprechers, der diese für sie so wichtige Zahl mit lauter Stimme für jedermann verliest. An dieser Zahl hängt das Schicksal ganzer Volkswirtschaften. Denn, sie beziffert den aktuellen Weltmarktpreis einer Tonne getrockneter blassgrüner Kaffeebohnen. Kaffee ist wie Gold.<br />
Viele wollen ihn haben, aber nur sehr wenige macht er reich. Ein plötzlicher Absturz des Rohkaffeepreises an der Börse kann Millionen Menschen die Existenz kosten. Anderen kann er aber bei einem hohen und steigendem Kurswert viel Geld einbringen. Und wieder anderen kann das durch den Filter mit heißem Wasser aufgegossene Getränk einfach das Leben versüßen. Es kommt nur darauf an, welches Glied der Kette der jeweilige Mensch einnimmt. Ob diese Menschen den Kaffee anbauen, ihn ernten, trocknen oder die Säcke mit Kaffeebohnen schleppen. Oder, ob sie den Rohkaffee in ihren großen Büros am Rechner ein- und weiter verkaufen, ihn rösten, in Tüten packen, in Automaten füllen, sich Wörter einfallen lassen wie <em>Verwöhnaroma</em>. Oder, ob sie ihn bloß gern am Nachmittag zum Kuchen mit Sahne, draußen auf der heimischen Terrasse trinken. „Geröstet, dann gemahlen, anschließend aufgebrüht mit heißem Wasser, verwandeln sich die braun-schwarze Bohnen in das Liebste Frühstücks− und Nachmittagsgetränk der Deutschen, Amerikaner, Franzosen, Italiener, Spanier, Skandinavier und vieler Anderer. In Cappuccino, Espresso, Café latte, Café au lait.&#8221; In Kaffee halt. Wie aber wird aus der Strauchfrucht die Bohne, die uns das Leben so versüßen kann?</p>
<p><b>Zur Geschichte. Eine Bohne erobert die Welt.</b><br />
Der unwiderstehliche Duft und mittlerweile vertraute Geschmack einer frischen Tasse Kaffee ist am morgen für viele Menschen ein beliebter Muntermacher. Kaffee ist aber viel mehr als nur ein köstlicher Trinkgenuss, der bereitwillig zum Kauf in den Supermarktregalen und Cafés gegen einige Euros ein Lebensgefühl vermittelt und den Kreislauf wieder in Schwung bringt. So dunkel wie der aromatische Trunk ist aber auch seine Vergangenheit. Die Geschichte des Kaffees ist leider auch eine traurige Geschichte der Ausbeutung und Unterdrückung der kleinen Kaffeebauern in den Ländern des Südens durch die großen Händler in den Industrienationen des Nordens. Mit wachsender Popularität und großer Nachfrage (Mitte des 19. Jahrhunderts betrug die Weltproduktion jährlich etwa 294000 Tonnen Kaffee, kurz nach 1900 lag die Produktion schon bei über 1 Million Tonnen) verlor der Kaffee seine Unschuld. Die Bohne wurde zum äußerst lukrativen Handelsgut und damit auch zum klassischen Kolonialprodukt mit all seinen Schattenseiten. Denn wo Kaffee gedeiht, ist meist auch Macht, Politik, Unterdrückung und Ausbeutung im Spiel. Von den Kolonialmächten besiegt und überrannt, hatte die Bevölkerung in den Anbauländern den Auftrag, für ein unwürdiges Entgelt die Kaffeepflanze zu kultivieren, zu ernten und aufzubereiten. Als sich die Eingeborenen resigniert in unfruchtbare Bergregionen zurückzogen und so die Arbeit verweigerten, brachten die Kolonialherren Sklaven ins Land.<br />
Wie die Pflanze in die unterschiedlichsten Gebiete der Welt verstreut wurde, ist eine andere Geschichte, das sie es aber schaffte, kultiviert zu werden, liegt daran, dass sie ein eigenwilliges Kind der Tropen ist. Zwar gedeiht sie rund um den Erdball, jedoch mit einer Einschränkung. Ihr Gedeihen ist auf den Äquatorgürtel (Norden und Süden) durch die Wendekreise der Sonne begrenzt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden ausschließlich Kaffeepflanzen mit dem botanischen Namen <em>coffea arabica</em> angebaut. Doch mehr als tausend Jahre Kulturzeit haben dieser Sorte arg zugesetzt. Unzählige Schädlinge und der Kaffeerost (Pilzkrankheit) vernichteten immer wieder einen großen Teil der Ernte. Die Suche nach einer robusteren Kaffeesorte war mit der Kultivierung des wild wachsenden Kaffeebaum <em>coffea canephora</em>, deutsch <em>Robusta</em>, erfolgreich abgeschlossen. Er erwies sich als fruchtbarer und widerstandsfähiger als die „alte“ Sorte und brachte den Vorteil mit sich, nun Kaffeesträucher auch in tieferen Lagen und unter feuchteren und wärmeren Bedingungen kultivierbar zu machen. Die Bohnen des Robusta-Kaffees sind kleiner und rundlicher und enthalten etwa doppelt so viel Koffein wie die der Arabica. Der kräftige Geschmack, welcher rauer und bittererer als der des Arabica ist, zeichnet ihn darüber hinaus aus.</p>
<p><b>Ernte, Lagerung und Kaffeeröstung.</b><br />
Die immergrüne Kaffeepflanze wächst als Strauch oder Baum und kann eine Höhe von vier bis acht Metern erreichen. Kaffeebäume und –sträucher wollen im lichten Schatten stehen, traditionell pflanzt man daher die Jungpflanzen zu Füßen von Bananenstauden. Das Blätterdach schützt so die Jungpflanze. Nach weiteren drei bis vier Jahren Hege und Pflege blüht der Kaffeebaum dann zum ersten Mal. Von der Blüte bis zur reifen Frucht dauert es bei Robusta-Kaffee dann nochmals ein halbes Jahr, bei Arabica-Sorten in höheren Lagen auch bis zu einem Jahr.<br />
Da die Kaffeekirschen (Bohnen) einen lange Reifezeit haben, tragen die zu Bäumen herangewachsenen Sträucher gleichzeitig Blüten und Früchte in unterschiedlichen Reifestadien, von Grün über Gelb bis zu einem leuchtendem Dunkelrot. Für hochwertigen Kaffee werden nur die roten Kirschen in wochenlanger Handarbeit gepflückt. Ein weit rationelleres und schnelleres Verfahren ist daher das Strip-Pflücken (Kämmen der Kaffeekirschen von den Zweigen). Der Nachteil hier: mit dieser Pflückermethode landen auch grüne Früchte in den Körben. Diese müssen später von Hand ausgelesen werden.<br />
Der Ertrag je Bäumchen schwankt zwischen 500 Gramm und 2 Kilogramm an Früchten, was dann später 80 bis 320 Gramm geröstetem Kaffee entspricht. Jede Kirsche enthält 2 Kaffeebohnen, die in einem süßlichen Fruchtfleisch eingebetet sind. Bevor man lernte die Kaffeekirsche zu trocknen und zu rösten, um daraus Kaffeepulver herzustellen, aß man nur das Fruchtfleisch und „berauschte“ sich auf diese Weise. Den Bohnen wurde zu diesem Zeitpunkt noch keine Beachtung geschenkt.<br />
Die gepflückten Kaffeebohnen sind in eine harte Schale eingehüllt, die man als Pergamentschicht bezeichnet. Darunter liegt das Silberhäutchen. In unterschiedlichen aufwändigen Aufbereitungs- und Verarbeitungsverfahren müssen Pulpe (Fruchtfleisch), Pergamentschicht und Silberhäutchen entfernt werden, bevor man Rohkaffee erhält, der nun geröstet werden kann.<br />
Abgepackt in Säcken zu 60, manchmal 69 Kilogramm, um an den Börsen gehandelt zu werden, wird der Rohkaffee dann in alle Welt verschifft. Rohkaffee ist geruchlos und erst beim Rösten entfaltet sich das typische, verführerische Aroma des Kaffees. Das Verfahren ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts in etwa gleich geblieben. Die grünbräunliche Rohware wird nach Sorten getrennt und in verschiedenen Silos eingelagert. Je nach Mischung werden sie chargenweise abgewogen und durch ein Rohrsystem mit Druckluft direkt in die Röstkammer geleitet. Die Röstkammer stellt eine Trommel dar, die sich gleichmäßig um die eigene Achse dreht, ähnlich einer Zementmischertrommel und während des Drehens von einem Gas- oder Elektrobrenner permanent erhitzt wird. Die Bohnen werden somit ständig bewegt, damit die Hitze gleichmäßig einwirken kann. Beim Erhitzen auf 100 Grad Celsius werden die Bohnen hellgelb, bei 150 Grad Celsius hellbraun. Dabei verlieren die Bohnen Wasser, was gleichzeitig Gewicht bedeutet, je nach Röstgrad zwischen 11% und 18%. Durch die Erhitzung entsteht im Inneren der Bohne ein gewaltiger Druck. Die Bohne platzt auf, ähnlich wie bei der Popcornherstellung der Mais, und erzeugt ein Knackgeräusch. Bei diesem hörbaren Knacken vergrößert die Kaffeebohne ihr Volumen um etwa ein Viertel, manchmal sogar bis um die Hälfte. Beim Rösten karamellisiert der in der Bohne enthaltene Zucker, welcher der Bohne dann die uns bekannte und geschätzte typische kaffeebraune Farbe gibt. Hell geröstete Bohnen haben eine matte Oberfläche und sind säurehaltiger als dunkle bis fast schwarze Kaffeebohnen, die fast ausschließlich für Espresso verwendet werden. Sobald der gewünschte Röstgrad erreicht ist, werden die Bohnen in ein rotierendes Kühlsieb umgefüllt und unter einem Kaltluftstrom abgekühlt. Das Röstgut wird dann in aller Regel vollautomatisch versandbereit gemacht. Die Kaffeebohnen oder der gemahlene Kaffee werden abgewogen und abgefüllt und der Beutel anschließend verschweißt. Die luftdichte Verpackung schützt den Kaffee optimal vor Aromaverlust.</p>
<p>Je frischer die Röstung, umso besser ist das Aroma und damit auch letztendlich der Geschmack des Kaffees. Einfach gesagt: röstfrischer Kaffee ist für den sofortigen Verbrauch bestimmt. Hat man den verschweißten Beutel erst einmal geöffnet, so sollte der Inhalt in einer gut verschlossenen Dose gelagert werden. Für den vollen Kaffeegenuss sollte man bei der Kaffeezubereitung stets frisches, kaltes Wasser verwenden und dieses nur knapp unter den Siedepunkt erhitzen. Übergießt man nämlich das Kaffeepulver mit sprudelnd kochendem Wasser, wird der Kaffee im Geschmack bitter und verliert einen Teil seines so wundervollen Aromas. Für Filterkaffee ist es ratsam, die Bohnen mittelfein zu mahlen. Zum Mahlen der Bohnen eignen sich Schlagmühlen weniger, da darauf geachtet werden sollte, dass der Kaffee beim Mahlen nicht erwärmt wird.</p>
<p>Ob nun zum Frühstück als Wachmacher oder zum Kuchen mit Freuden, frisch aufgebrüht und mit einem kleinen Schluck Milch oder Milchschaum verfeinert, ist er mir das liebste Getränk am Tag. Kaffee jeden Tag, ist alles woran ich zu denken mag.</p>
<p>Literaturquellen:<br />
- Ulla Heise. Kaffee und Kaffeehaus. Die Geschichte des Kaffees. Insel Taschenbuch 2002<br />
- Lucas Rosenblatt; Judit Meyer; Edith Beckmann: Kaffee. Geschichte, Anbau, Veredelung, Rezepte. FONA 2003<br />
- Evelyn Binder: hohe Transportkosten verteuern Kaffeepreise. Experten erwarten, dass auch Discounter bald über zwei Euro für ein Pfund verlangen. aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom März 2005<br />
- P. Korneffel; C. Tenbrock; W. Uchatius: <a href="http://www.zeit.de/2002/49/Kaffeekrise">Kaffee ist ihr Schicksal</a>. DIE ZEIT 49/2002. (08.12.2006/ 15:28 Uhr) &#8211; Quelle der gekennzeichneten Zitate</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/kaffee-ist-wie-benzin-taglicher-treibstoff-unserer-gesellschaft-gekurzte-fassung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Nacht mit Sabrina Love</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/eine-nacht-mit-sabrina-love/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/eine-nacht-mit-sabrina-love/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 10:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenner, Könner, Liebhaber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/eine-nacht-mit-sabrina-love/</guid>
		<description><![CDATA[Eher selten bekommt man bei uns in Deutschland etwas von jungen lateinamerikanischen Autoren zu lesen. Daher war das, was der zufällige Griff ins Bücherregal ans Tageslicht brachte, ein mehr als glücklicher und erwähnenswerter Griff.
Die Handlung dieser Komödie Eine Nacht mit Sabrina Love, geschrieben von Pedro Mairal ist schnell erzählt.
Daniel, ein unerfahrener Junge vom Lande, bekommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/EineNachtmitSabrinaLove.jpg' class='alignleft' />Eher selten bekommt man bei uns in Deutschland etwas von jungen lateinamerikanischen Autoren zu lesen. Daher war das, was der zufällige Griff ins Bücherregal ans Tageslicht brachte, ein mehr als glücklicher und erwähnenswerter Griff.<br />
Die Handlung dieser Komödie <em>Eine Nacht mit Sabrina Love</em>, geschrieben von Pedro Mairal ist schnell erzählt.<br />
Daniel, ein unerfahrener Junge vom Lande, bekommt die einmalige Gelegenheit nach Buenos Aires zu fahren, um dort seine ersten sexuellen Erfahrungen mit einer Prostituierten (Sabrina Love) zu machen.<span id="more-149"></span><br />
Der Held dieses Romans (Daniel) lebt in einem gottverlassenen Örtchen irgendwo in der argentinischen Provinz, welche nicht nur durch Überschwemmungen von der Welt draußen abgeschnitten ist. Er arbeitet in einer Hühnerfabrik und träumt vom schönen Leben. Seine einzige Freizeitbeschäftigung ist, wann immer er kann, das heimliche Ansehen von Pornofilmen mit seiner Lieblingsdarstellerin Sabrina Love. Erst als er beim Pornokanal in einem Preisausschreiben eine Nacht mit der Hauptdarstellerin Sabrina Love gewinnt, gerät sein Leben in Bewegung. Um seinen Preis entgegen nehmen zu können, macht er sich auf den langen Weg nach Buenos Aires. Was nun folgt, ist eine Art Road-Story durch die unendlichen Weiten dieses riesigen Landes. Die Landschaftsbeschreibungen, für meinen Geschmack etwas zu detailverliebt, stören aber den Fluss dieses Romans nicht und helfen natürlich jedem, der Argentinien bisher noch nicht kennt, dieses Land ein wenig für sich zu entdecken. Eine Stärke des Romans sind die liebenswürdigen Hauptfiguren, sei es der schüchterne Daniel, der wilde Lederkerl Ramiro oder die selbstbewusste und doch verletzliche Hure Sabrina, die Daniel eine unvergessliche Nacht bietet. Stellenweise wartet das Buch jedoch mit sehr einfach schriftstellerischem Schulaufsatzniveau auf, was meiner Meinung auf eine schlechte Übersetzung zurückzuführen ist.</p>
<p>zum Autor:</p>
<blockquote><p>„Pedro Mairal wurde 1970 in Buenos Aires geboren. […] Sein erster Roman, Eine Nacht mit Sabrina Love, wurde 1998 mit dem renomierten Literaturpreis Premio Clarin Novela ausgezeichnet &#038; in Argentinien erfolgreich verfilmt.“</p></blockquote>
<p>zum Buch:</p>
<blockquote><p>Die argentinische Originalausgabe erschien 1998 unter dem Titel <em>Una Noche Sabrina Love</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/eine-nacht-mit-sabrina-love/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pelota. Ein baskischer Volkssport</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/pelota-ein-baskischer-volkssport/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/pelota-ein-baskischer-volkssport/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2005 13:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltenbummler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/pelota-jai-alai/</guid>
		<description><![CDATA[Wer noch nie diesen Begriff gehört hat, wird sich auch nicht viel darunter vorstellen können. Es handelt sich um eine Ballsportart, die im Wettstreit mit einem Gegner auf einem Spielfeld – ähnlich dem Spielfeldes beim Squash – entweder mit einem Schläger oder mit der abgetapten Hand gespielt wird. Eine Sportart mit Geschichte und traditionellen Wurzeln.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer noch nie diesen Begriff gehört hat, wird sich auch nicht viel darunter vorstellen können. Es handelt sich um eine Ballsportart, die im Wettstreit mit einem Gegner auf einem Spielfeld – ähnlich dem Spielfeldes beim Squash – entweder mit einem Schläger oder mit der abgetapten Hand gespielt wird. Eine Sportart mit Geschichte und traditionellen Wurzeln.<br />
Die <strong>baskische Rückschlag- Ballsportart Pelota</strong> (spanisch und baskisch; deutsch: <em>ball</em>) wird in verschieden Abwandlungen gespielt. Die Seele des Spiels lebt in den Herzen der Basken noch heute. In jedem baskischen Dorf findet der aufmerksame Besucher drei Dinge: eine Kirche, einen Friedhof und einen <em>frontón</em>, das Pelotaspielfeld. Bleibt man bei den Wurzeln des Spiels, so wurde es auf zwei Kontinenten im Wettstreit mit Gegner ausgetragen. Auf dem europäischen Festland im Baskenland (hier als Nationalsport) und als Spiel der präkolumbischen Mayas, Azteken und Tolteken auf dem lateinamerikanischen Kontinent. <span id="more-147"></span></p>
<p>Das baskische Pelotaspiel wird mit einem harten Vollgummiball gespielt. Der Spieler hat drei Möglichkeiten den Ball bei dieser Variante des Spiels gegen die vor ihm stehende Wand zu schlagen.<br />
Variante 1. Er spielt den Ball mit der Hand. Bei dem <em>Pelota mano</em> Spiel mit der bloßen Hand schmettern die Männer den Hartgummiball gegen die Wände des Spielfelds. Heute findet und sieht man häufig unter den Zuschauern alte Männer, die verkrüppelte und kaputte Hände haben. Zeichen vergangener <em>Pelota-Mano-Kämpfe</em>. Für sie musste echte Pelota ‚Folter’ sein, ein brutales Duell, bei dem nur derjenige von beiden gewinnen und als Sieger das Feld verlassen konnte, der härte <em>Manista</em> zeigte. Bei jedem Schlag mit der Handfläche gegen den Ball, trieb das Blut in die Hände. Die Handflächen schwollen an. Eine Quälerei ohne Gleichen für die Spieler. Um den Druck von den Handflächen zu nehmen und den Schmerz zu lindern, schnitten sich manche Manistas deshalb mit einer Rasierklinge den Handrücken auf. Dies bedeutete für sie Linderung der Schmerzen, aber gleichzeitig versauten sie den Boden mit ihrem Blut. Die Spieler schlitterten durch die Blutlachen. Das Pelotaspielfeld hatte einen, seinen neuen Namen: Schlachtfeld. Heute schützen die Manistas ihre Handflächen damit, dass sie sich die Hände dick mit Leukoplast umwickeln und so auf den Ball einschlagen.<br />
Variante 2. Er benutzt einem Schläger (Holzbrett) um so den Ball mit rund 90 km/h über das Feld zu jagen. Diese Variante wird noch heute an der Küste im Baskenland gespielt.<br />
Variante 3. Er nimmt einem Handschuh, den <em>Pelota Vasca</em>, um den Ball zu spielen.<br />
So hat der Spieler die Möglichkeit als Einzel- oder Mannschaftsspieler abwechselnd den runde Hartgummiball gegen die Vorderwand zu spielen. Der Frontón (das Spielfeld) kann man sich wie einen Squash- Court vorstellen. Je nach Spielvariante misst es 35 bis 60 Meter und ist dazu noch 15 Meter breit. Neben der Vorderwand (die Höhe war leider nicht zu ermitteln) ist das Feld durch eine Seitenwand oder aber auch einer Rückwand begrenzt. Alle möglichen offenen Seiten werden durch eine Linie begrenzt. Verlässt der Ball dieses Feld im Seiten-Aus, erhält der „aufschlagende“ Spieler einen Punkt. Als Sieger verlässt den Regel nach die Partei das Feld, die zuerst 22 Punkte erreicht hat.<br />
In manchen Gegenden entwickelte sich mit den Jahren der Handschuh beim <em>Pelota Vasca</em> zu einer Art Schläger. Diese Entwicklung fand ihren Abschluss dann in der Schlägerform einer bogenförmigen Rinne, einem Korbgeflecht. Der Cesta. Mit diesem bogenförmigen Fanghandschuh wird der Ball nun nicht mehr vom Spieler geschlagen, sondern in einem ununterbrochenen Bewegungsablauf gefangen und sogleich wieder gegen die Vorderwand geschleudert. Hiermit wären wir nun bei der weiterentwickelten amerikanischen Variante des Jai Alai (ausgesprochen: Hailia). Ob nun beim Pelota oder beim Jai Alia, das Spiel verlangt einiges an Akrobatik von den Spielern. Schaut man ihnen bei einer Partie zu, so sieht man sie über das Feld hechten, Pirouetten drehen und sogar die Wände hoch rennen. Nicht umsonst behaupten sie, sie spielten das schnellste Ballspiel der Welt.</p>
<p>Das <strong>Pelotaspiel im präkolumbischen Mittelamerika</strong> sah etwas anders aus und hatte zudem noch eine religiöse Bedeutung. In den präkolumbischen Kulturen Mittelamerikas spielte man dieses Spiel mit größter Leidenschaft. Funde und Ausgrabungen (an die 600 Felder) beweisen, dass das Pelotaspiel in fast jeder größeren Siedlungen der Azteken, Tolteken und Maya gespielt wurde. Die beeindruckende Größe des Spielfeldes in Chichén Itzá, Mexiko, gemessen wurden 91 auf 36 Metern, stellt den größten Platz dar, der je gefunden wurde.<br />
Bei der mittelamerikanischen Variante des Pelota standen sich zwei Mannschaften mit (je nach Region) drei bis sieben Spielern gegenüber, deren Ziel es war, einen Hartgummiball, der je nach Region die Größe Tennisballs oder die eines Fußballs hatte, durch einen Ring zu werfen, um Punkte für den Sieg der Mannschaft zu sammeln. Der je nach Größe im Gewicht variierende ein bis drei Kilo schwere Ball durfte von den Spielern nicht mit den Händen berührt werden. Es war den Regeln nach nur erlaubt, den Ball mit Hüften, Knien oder Ellenbogen zu spielen. Gab es bei der baskischen Variante „Sportkleidung“, so mussten die Spieler im präkolumbischen Mittelamerika mit eine Panzerung bekleidet den Wettkampf bestreiten. Das Pelota- Felder wurde entweder von Mauern oder von Treppen abgegrenzt, welche dem Publikum als Sitzfläche dienten. Bei den Mayas dienten schräge Wände, bei den Azteken senkrechte Wände zur Abgrenzung des Feldes. Wie ich oben bereits erwähnte, hatte das Spiel bei den Mayas und den Azteken neben dem sportlichen auch einen religiösen Charakter. Aufgabe während des Spieles war es nicht nur Punkte zu werfen, sondern es sollte von den Spielern auch tunlichst darauf geachtet werden, dass der Ball auf keinen Fall den Boden berührt. Er (der Ball) symbolisierte nämlich für diese Völker die Sonne. Auch glaubten diese Völker, dass der Ausgang eines Spiels die Stimmung der Götter und den Ertrag der  Ernte beeinflussen würde. Uneinig ist man sich in der Wissenschaft, ob die gefundenen Reliefs Opferungen der Sieger oder Verlierer zeigen. Auf Abbildungen zu dem Spiel fand man Opfermesser, abgetrennte Köpft und Blut, was vermuten lässt, dass es nach dem Spiel zu Opferzeremonien kam.</p>
<p><strong>Jai Alai, die amerikanische Variante des Pelota</strong></p>
<p>Die moderne und populäre Variante des Pelotas heißt <strong>Jai Alai</strong> und wird wie oben bereits angesprochen, mit einen bogenförmigen Fangarm gespielt. Im 19. und 20. Jahrhundert verließen viele Basken wegen fehlender Zukunftsperspektiven, Armut und Hunger ihr Land und wanderten nach Amerika aus. Mit ihnen zog auch das Pelotaspiel über den großen Teich. Es fand eine neue Heimat in den USA, wo es sich schnell verbreitete und sportbegeisterte Anhänger auch außerhalb (als Zuschauer, die Wetten auf das Spiel abschließen durften) des Spielfeldes fand.<br />
Das Spielprinzip bei Jai Alai beruht auf dem Werfen des Balles gegen die Frontwand, wobei der zurückspringende Ball nur einmal &#8211; ähnlich den Squash- Regeln &#8211; den Boden berühren darf, bevor er vom gegnerischen Spieler gefangen und seinerseits wieder gegen die Wand gespielt werden muss.<br />
Das <em>Frontón</em> bezeichnet die längliche Wettkampfhalle in dem Jai-Alai gespielt wird. Der Aufbau eines Feldes orientiert sich stark am traditionellen Pelota-Spielfeld. Betritt man ein <em>Frontón</em>, so befindet sich in Spielrichtung an der linken Seite des Gebäudes das betonierte Spielfeld. Das <em>Cancha</em>. Das Spielfeld erstreckt sich über eine Länge von mindestens 46 m nach den Regeln in Florida, das Frontón beispielsweise in Dania Beach misst so in etwa um die 55 m. Die Breite eines solchen Feldes wird mit ca. 10m angegeben. An den rechten Spielfeldrand grenzt die Out-off-Bounds-Zone, die <em>Contracancha</em>, in der der Ball gefangen und geworfen werden kann, dort aber nicht den Boden berühren darf. Daran schließen sich die Zuschauertribünen an. Um die miteifernden und wettenden Zuschauer vor eventuellen Fehlwürfen der Spieler zu schützten, hat man ein Stahlnetz zum Schutz angebracht. Die drei Seitenwände, <em>Fronti</em> die vordere Spielwand, <em>Lateral</em> die Seitenwand und <em>Rebote</em> die Rückwand, gehören mit zum Spielfeld. Weil immer direkt auf die vordere Wand gespielt wird, ist diese nicht nur wie die anderen zwei Wände aus Beton, sondern die Oberfläche noch mit Granitblöcken verstärkt, was das Spiel obendrein noch zusätzlich verschnellert.<br />
Um das Spiel aber spielen zu können, braucht es noch die Spieler und deren Sportgeräte. Der verlängerte Arm, die <em>Cesta Punta</em> (spanisch: Spitzkorb) ist der<br />
<blockquote>charakteristischste Teil der Ausrüstung. Er [erst] ermöglicht die rasanten Geschwindigkeiten der Bälle, [...]. Der rinnenförmige und gebogene Korb läuft zum einen Ende flach aus und wird am anderen Ende durch eine handschuhartige Lederscheide und mit Riemen an der rechten Hand und dem Unterarm des Spielers befestigt. Aus Sicherheitsgründen wird ausschließlich mit der rechten Hand gespielt, damit der Ball nicht direkt Richtung Zuschauer geschleudert wird. Für die Profispieler fertigen spezialisierte Handwerker die <em>Cestes</em> aus geflochtenen Schilf und dem Holz spanischer Kastanien an.</p></blockquote>
<p>Das Spielgerät dieser schnellsten Ballsportart (der Eintag im Guinness-Buch der Rekorde wird mit der Höchstgeschwindigkeit von 302,5 km/h angegeben und wurde von Jose Ramon Areitio am 3. August 1979 im Frontón auf Rhode Island aufgestellt) ist ein tennisballgroßer, früher mit Wolle, in späterer Zeit aber durch Nylon ersetzt, umwickelter und mit Ziegenleder bezogener genau 130 g schwerer Vollgummiball (spanisch: pelota; baskisch: xistera). Dem Aussehen nach ähnelt der mit Leder vernähte Ball vom Äußeren einem Baseball, von der Härte her mit einer  Billardkugel zu vergleichen. Durch die nur in Handarbeit herstellbaren Bälle sind die Preise astronomisch (200$). Eine ganze Menge Geld, wenn man bedenkt, dass der Ball nur 15-20 min spielbar ist, bevor repariert werden muss. Das Material muss den enorm hohen Geschwindigkeiten, mit denen die Spieler diese Bälle gegen die Granitoberfläche der Betonmauer schleudern, öfters als vielleicht angenommen Tribut zollen. Noch dazu sind die Pelotas nicht vollkommen rund, was die Berechnung der Flugbahn für den Gegner äußerst schwer erscheinen lässt.<br />
Gekleidet sind alle Spieler in lange weiße Hosen und weiße Schuhe. Die Trikots der einzelnen Spieler sind entsprechend der Reihenfolge gefärbt und mit der jeweiligen Positionsnummer auf dem Rücken gekennzeichnet, wie sie im Spiel auflaufen. Die Farben sind in den Regeln genau festgelegt. Dies dient in erster Linie den „Wettern“, damit sie das Spiel leichter von den Zuschauerrängen verfolgen und ihre Favoriten besser von den anderen Spieler unterscheiden können. Auf dem Kopf muss jeder Spieler aus Gründen der Sicherheit, dies schreibt das Reglement vor, einen Helm tragen, da es in der Vergangenheit immer wieder schwere Unfälle und sogar Tote beim schnellen Spiel gegen die Betonwand zu beklagen gab.<br />
Die Regeln des Pelota oder Jai Alai sind schnell erklärt. Je nach Region variieren sie noch, im Grunde sind sie aber gleich.<br />
Zwei Spieler stehen sich auf dem Feld gegenüber und versuchen die tennisballgroße Pelota so gegen die Frontwand zu schleudern, dass der Gegner sie nicht mit seinem Köcher fangen und im selben Moment zurückschleudern kann. Der Ball darf auf dem Spielfeld höchstens einmal aufspringen, bevor er vom Gegner im „guten“ (<em>pasa</em>) Teil des Feldes wieder aufgenommen werden muss. Schaft dieser das nicht, erhält der „Aufschlagende“ einen Punkt. Landet der Ball im „schlechten“ Teil des Feldes, wechselt der Aufschlag oder der Punkt wird dem „Aufschlagenden“ gut geschrieben. Das Spielfeld wird durch Linien am Boden in einen <em>pasa</em> -Teil (guten) und in einen <em>mala</em> -Teil (schlechten) eingeteilt.<br />
Gespielt wird das Jai Alai entweder Mann gegen Mann, im Doppel oder als Mannschaft.</p>
<p>Der Ball ist fast rund und das Spiel dauert 22 Punkte.<br />
Dynamisch, schnell und attraktiv. Pelota oder Jai Alai, Sportarten mir fremder Kulturen.</p>
<p>Quellen via:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pelota">wikipedia Pelota</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jai_Alai">wikipedia Jai Alai</a><br />
<a href="http://www.spielederwelt.de/spiele/pelota/">SpielederWelt.de</a><br />
<a href="http://www.jaialai.net/">http://www.jaialai.net/</a><br />
<a href="http://www.jaialaiusa.net/">Jai Alai USA</a><br />
<a href="http://www.fla-gaming.com/">Florida Gaming</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/pelota-ein-baskischer-volkssport/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Slow Food</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/slow-food/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/slow-food/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2005 12:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenner, Könner, Liebhaber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/slow-food/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/slowfoodlogo_01.gif' class'='alignleft' /><br />
<blockquote>Genießen mit Verstand</p></blockquote>
<p><span id="more-134"></span>Im Vorwort zum Buch <strong>Slow Food</strong> von Carlo Petrini steht eigentlich schon alles geschrieben, was man über die Idee Slow Food wissen sollte. Der Bewegung liegt die Überlegung zu Grunde,<br />
<blockquote>dass das Essen ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist und das die Lebensqualität unweigerlich mit einer gesunden, guten und abwechslungsreichen Ernährung zusammenhängt. Im Gegensatz dazu steht Fast Food für Mahlzeiten, die zum schnellen Verzehr gedacht sind und deren einzige Vorteile darin liegen, dass man sofort weiß, was man isst (als Folge der Standardisierung) [<strong>doch weiß man das denn wirklich?</strong>] und dass die Mahlzeiten günstig sind [...].</p></blockquote>
<p>Schon das Logo verrät viel. Die Schnecke steht symbolisch für die Langsamkeit, mit der man das Verspeisen von Mahlzeiten angehen soll. Was Slow Food erreichen möchte, ist der Ernährung die ihr zustehende Bedeutung beizumessen, wobei der Konsument und Verbraucher der Produkte die Geschmacksnuancen schätzen lernen soll. Wer sich Slow Food anschließt und die Philosophie lebt, soll aber auch die Hersteller und deren Produkte kennen und im Sinne der ökologischen landwirtschaftlichen Nutzung den Rhythmus der Jahreszeiten akzeptieren und respektieren. Wie in jeder sozialen Bewegung, so besteht auch Slow Food zuallererst einmal aus Menschen. Frauen und Männer teilen auch hier eine gleiche Idee. Eine Lebensphilosophie. Und diese Philosophie fordert<br />
<blockquote>das Recht auf kulinarischen Genuss und auf Langsamkeit und Muße</p></blockquote>
<p> in der heutigen Zeit ein, welche als Grundpfeiler der Bewegung zu verstehen sind.<br />
Gegründet wurde Slow Food in Paris, die Bewegung jedoch stammt aus Italien. 1989 wurde Slow Food offiziell ins Leben gerufen und zu einer internationalen Bewegung. Die Philosophie (oder besser gesagt, das „Rezept“) von Slow Food, bewusst und mit Verantwortung zu genießen, sich Kenntnisse aneignen und dieses Wissen zu erweitern, wurde schnell über die Landesgrenzen Italiens hinaus getragen. Auf der Gründungsveranstaltung wurde ein <a href="http://www.slowfood.de/wirueberuns/slowfoodmanifest/">Manifest</a> verabschiedet, welches die oben bereits genannten Grundsätze des Genusses und der geschmacklichen Vielfalt lokaler Gerichte festhält. Slow Food als Gegenspieler zur weltweiten Massen-Sozial-Bewegung Fast Food. Warum Fast Food von der Mehrheit der Bürger so stark angenommen und an der Verbreitung dieser Bewegung so stark gearbeitet wurde, ist wohl darin zu sehen, dass leider die Fähigkeit der Verbraucher, das Gute zu schätzen, stark abgenommen hat. Scheinbar ist ihnen nichts anderes mehr bekannt. Wie denn auch. Schnell zubereitet und günstig soll die Mahlzeit sein, die der Konsument zu sich nehmen will. Tempo und Hektik unserer Zeit nutzten Großkonzerne wie Mc Donald’s und Pizza Hut aus, um der Gesellschaft ihren Stempel der Geschmacksverflachung &#038; -eintönigkeit auf zudrücken. Doch wäre die Philosophie von Slow Food zu einfach erklärt, wenn gesagt sein soll, Slow Food wäre der erbitterte Gegenspieler von Fast Food. Während der Großteil unserer Gesellschaft sich scheinbar aus freien Stücken immer mehr dem Phänomen „Fast Life &#038; Fast Food“ ausliefert, sind die Slow Food-Mitglieder mit diesem Zustand nicht einverstanden. Der sinnliche Genuss &#8211; Langsamkeit ist das Gegenmittel gegen gieriges Hinunterschlingen, ist die Ernährungsmethode, die uns abhanden gekommen ist. Petrini spricht ganz richtig von einer „kulinarischen Verarmung der Sinnesorgane“ bei jungen Menschen, welche ausgelöst von der einseitigen Ernährung mit Fast Food Produkten, die Gesundheit gefährden. Der Fast Food Lebensstil zerstört aber auch eine „jahrhundertealte Kultur des Kochens und Essens.“ Eine mögliche Lösung der Fast Food Macht zu entkommen formuliert Petrini mit den Worten: <blockqoute>Um die Entdeckung des langsamen Genusses zu fördern, muss man reisen, lesen, kosten [...]. Überall auf der Welt andere Speisen zu essen, ist die Antwort auf die Verflachung durch Fast Food.</blockqoute> Das Land speisend entdecken. In Italien hatte es mc Donald&#8217;s Anfangs schwer, Fuß zu fassen. Slow Food konnte zwar in den Großstädten Italiens nicht gegen den kulturellen Stars-and-Stripes-Imperialismus ankämpfen, bemühte sich aber dafür auf dem Land um so stärker, die lokalen Osterien und deren traditionelle Gerichte vor dem Aussterben zu unter- und zu beschützen. Slow Food Mitglieder setzen gegen den Trend Fast Food und organisieren beispielsweise Förderkreise für vom Aussterben bedrohte Lebensmittel, Nutztiere und Nutzpflanzen, sorgen für Vorträge und Fachseminare zu Themen rund ums Essen und empfehlen Erzeuger- und Gastronomiebetriebe, die nach den Slow Food-Kriterien wirtschaften.<br />
<blockquote>Fragen denen sich der &#8220;Normalverbraucher&#8221; beim Kauf bestimmter Lebensmittel bewusst werden sollte, wären beispielsweise: Warum kommen Bratwürste mit Geschmacksverstärkern daher? [...] Die Antwort auf solche oder andere Fragen [...] lautet: Auf den „Verbrauchergeschmack“ getrimmte Produkte verkaufen sich im Laden einfach besser.</p></blockquote>
<p> Ein einfaches Beispiel. Verlässt du dein trautes Heim in Köln (oder wo auch immer du gerade wohnst oder wohnen willst) und verreist nach Frankreich (oder wohin du auch gerade verreisen willst), wäre und ist es dir das Liebste, im Supermarkt genau die gleiche Salami im Regalfach der dortigen Kühltruhe vorzufinden, wie zu Hause. Dieser Wiedererkennungswert hat wohl was Heimeliges. Aber muss das sein? Wollen wir das? Wieso nicht mit dem im Magen satt werden, was dort angeboten wird. Ist Einöde gleich Vielfalt? Daher kann die Devise laut Radu Ferendino nur lauten: &#8220;Wider dem uniformen Geschmack.&#8221;<br />
Wird man mich im Supermarkt beim Zugreifen eines 0815 Produktes antreffen, so soll gesagt sein, auch mit einer kleinen Geldbörse und uniformierten Lebensmitteln lässt sich mit viel Hingabe und den nötigen Extras ein wunderbar schmackhaftes Essen kochen, dass am Ende nicht nach Einfarbigkeit im Einkaufskorb aussieht.<br />
Und allen die eine literarische Begleitung zum Essen suchen, sei <a href="http://www.deramateur.de/presse/der-genuss-einer-literarischen-feinkost/">Cookys</a> von Werner Köhler empfohlen. Guten Appetit!</p>
<p>links:<br />
<a href="http://www.slowfood.de">http://www.slowfood.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/slow-food/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fairer Handel</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/fairer-handel/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/fairer-handel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2005 09:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/fairer-handel/</guid>
		<description><![CDATA[Am Geschäft des Genusses verdienen nur Wenige. Und diese Wenigen sind nicht die Bauern. Und wenn die Idee von fairem Handel nicht stärker in das Bewusstsein der Konsumenten gelangt, werden diese Bauern in der Dritten Welt wohl nie den wirklichen Preis ihrer Arbeit entlohnt bekommen. Für die seit nunmehr 30 Jahren bestehende Bewegung hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Geschäft des Genusses verdienen nur Wenige. Und diese Wenigen sind nicht die Bauern. Und wenn die Idee von <strong>fairem Handel</strong> nicht stärker in das Bewusstsein der Konsumenten gelangt, werden diese Bauern in der Dritten Welt wohl nie den wirklichen Preis ihrer Arbeit entlohnt bekommen. Für die seit nunmehr 30 Jahren bestehende Bewegung hat sich aber nach wie vor nichts an ihrem „Motto“ geändert, denn: die „Politik mit dem Einkaufskorb“ sichert Millionen in den Herkunftsländern eine menschenwürdige Existenz und dafür lohnt es zu konsumieren.<br />
<span id="more-117"></span></p>
<blockquote><p>Wer sich mal wieder etwas gönnen möchte, [der] sollte einkaufen gehen. Aber richtig! Darf’s [auch] ein bisschen mehr sein? Ja, mehr Qualität – sozial und ökologisch.“</p></blockquote>
<p> Und damit dieser Qualitätsanspruch dem Kunden garantiert werden kann, tragen fair gehandelte Produkte ein internationales Siegel, vergeben von der „unabhängigen“ Einrichtung <strong><a href="http://www.transfair.org/">Transfair</a></strong>. Diese Einrichtung definiert Kriterien für eine Produktion, die, um ökologisch wertvoll zu sein, Rücksicht auf Natur und Produzenten nimmt. Weitgehend ist die Meinung verbreitet, bei fair gehandelten Produkten handelt es sich lediglich um Produkte, die einen fairen Preis für die Produzenten garantieren sollen. Der Einsatz von Transfair umfasst aber mehr:<br />
<blockquote>„Standard sind umweltverträglich und schonende Anbau- sowie Verarbeitungsmethoden, der [hoffentlich] weitgehende Verzicht von Pestiziden, Dünger und anderen Chemikalien, die soziale Sicherung und <strong>“faire Löhne“</strong> [So gut dieses Idee auch klingen mag, meiner Meinung nach dreht in der ganzen Kette immer noch ein Rad zu viel: Wird denn der hier auf den Ladentisch gelegte Aufpreis im vollen Umfang, dass heißt ohne die Abzüge der Importeure und Verwaltungsapparate, an die Bauern ausgezahlt? Oder erhalten sie am Ende doch nur einen winzigen Bruchteil des Geldes, für welches ich den Aufpreis im Laden zahlt. Ist das   am Ende wieder fair gehandelt?] für die Arbeiterinnen und Arbeiter, die Einhaltung grundlegender Menschenrechte sowie das Verbot von Kinderarbeit.“</p></blockquote>
<p>Gehandelt werden diese Produkte dann hier in Deutschland in rund 800 deutschen Weltläden, sowie in über 20.000 Supermärkten und anderen Einzelhandelsketten (Rossmann bietet fair gehandelten Kaffee im Sortiment an). Somit kann über den fairen Preisaufschlag eine breite Palette von Produkten gefördert werden. Geschichtlich ist das Engagement aus christlich motivierten Gruppen hervorgegangen, die die Ungerechtigkeit (Ausbeutung der Bauern und ihrer Familien) auf den Weltmärkten nicht länger widerspruchslos hinnehmen wollten.<br />
Kaffee ist und bleibt das bekannteste Produkt, das fair gehandelt wird. Daher bietet es sich auch an, am Produkt Kaffee, den Handel von fair verkauften Produkten kurz zu erläutern. Die Palette, geht man in einen Eine Welt-Laden einkaufen oder auch nur „bummeln, ist jedoch weitaus größer und vielfältiger. Neben der wachsenden Produktpalette von Kaffee, das Siegel „Transfair“ ist nicht länger nur noch bei Filterkaffee zu finden, sondern auch auf Espressopackungen und löslichem Kaffe zu sehen, lassen sich Bananen, Honig, Fußbälle oder auch Tee dort finden und neben Kunsthandwerk erwerben.<br />
Schenkt man Statistiken Glauben, so ist Kaffee das beliebteste Getränkt (auch mich verwunderte es, dass in diesem Zusammenhang nicht von Bier die Rede war) in Deutschland. Mit rund 800 Tassen pro Kopf und Jahr (Quelle: siehe Von der Bohne bis zum Pad. In: tazthema fairer handel, Seite IV) rangiert es noch vor Coca Cola und Tee. Traurig bleibt leider anzumerken, dass nur 0,8 Prozent des in Deutschland konsumierten Kaffees aus fairem Handel stammt. Ein möglicher Grund kann der zuweilen abschreckend hohe Preis sein. Denn der geförderte Verkauf von fair gehandeltem Kaffee ist deshalb so hoch, weil der auf dem Weltmarkt gezahlte Preis pro Pfund für „Siegelkaffee“ doppelt so hoch liegt, wie der übliche Weltmarktpreis. Denn nur die wenigsten Verbraucher sind sich darüber im Klaren, welche mühsame Arbeit in der Herstellung von Kaffee steckt. Und auch darüber, zu welchem Preis die Kaffeepflücker dafür entlohnt werden. Eine Ursache für die schlechte Bezahlung war beispielsweise der in den letzen 4 Jahren stark schwankende Weltmarktpreis von Rohkaffee. Überproduktion und Preisdumping waren ausschlaggebend. Um diese extremen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt abzufedern und somit der Abhängigkeit für Kleinbetriebe entgegenzuwirken, gibt es einen garantierten Mindestpreis für die Erzeuger von 126 US-Dollar pro englischem Pfund Rohkaffee. Auch soll mit dem fair gehandelten Kaffee die soziale Absicherung und der Schutz der Gesundheit des Arbeiters gewährleistet und finanziert werden. Wie oben bereits erwähnt, soll auch ein kleiner Beitrag für die Umwelt geleistet werden. Mit einem garantierten Bio- Aufschlag soll bewirkt werden, dass viele fair gehandelte Kaffeesorten in ökologisch verträglicher Landwirtschaft angebaut werden.<br />
<blockquote>“Durch einen Mischanbau unter Schattenbäumen und mit Bodendeckern kann [somit] auf Pestizide und Düngemittel verzichtet werden.“</p></blockquote>
<p> Gut für uns Verbraucher und gut für die Leute vor Ort, die täglich damit in Berührung kommen. Und um den Verbrauchern &#038; den Händlern von Kaffee den umfassenden und gesamten Produktionsprozess, vom Pflücken der Kirschen bis zur Röstung der Bohnen näher zu bringen, ließ das <a href="http://www.gepa.de">Fairhandelshaus gepa</a> eigens einen Film drehen, in welchem zwei Genossenschaften in Costa Rica und Honduras vorgestellt werden. Bei Interesse ist das Viedeo über die gepa zu beziehen (Quelle: siehe Von der Bohne bis zum Pad. In: tazthema fairer handel, Seite IV).<br />
Ein fair gehandeltes Produkt mag durch den höheren Anschaffungspreis vielleicht nicht unbedingt besser schmecken, der Genuss verdoppelt sich jedoch, wenn man die soziale Tat mit dem Erwerb des Produktes in Beziehung stellt. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/fairer-handel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Murals</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/murals/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/murals/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2005 11:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltenbummler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/murals/</guid>
		<description><![CDATA[ 
Überdimensionale Bilder. Auftragskunst. Teil einer Stadtkultur.
Murals (engl.) = Wandmalerei, Wandgemälde

Nach ausführlicher Recherche im Netz und zahlreichen Wörterbuchnachschlägen griff ich die Geschichte von Rich aus L.A. als Beispiel von Wandmalerei (Murals oder auch Morales) auf. Murals lassen sich verstreut über den ganzen Globus finden, haben alle das gleiche Ziel und scheinbar auch die gleiche Technik. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/Mural1_02.jpg' alt='' /> <img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/Mural2_01.jpg' alt='' /><br />
Überdimensionale Bilder. Auftragskunst. Teil einer Stadtkultur.<br />
Murals (engl.) = Wandmalerei, Wandgemälde<br />
<span id="more-114"></span><br />
Nach ausführlicher Recherche im Netz und zahlreichen Wörterbuchnachschlägen griff ich die Geschichte von Rich aus L.A. als Beispiel von Wandmalerei (Murals oder auch Morales) auf. Murals lassen sich verstreut über den ganzen <a href=“http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/ref=sr_sp_go_qs/028-5029589-0570114“>Globus</a> finden, haben alle das gleiche Ziel und scheinbar auch die gleiche Technik. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Kunstform, die erst in unserem Jahrhundert als Technik entdeckt und praktiziert wurde. Schon da Vinci malte seine Deckenbilder als Wandmalerei. Leider war es mir nicht möglich Informationen über mexikanische Murals zu finden, da ich der mexikanischen Sprache nicht mächtig bin. Gerne hätte ich die politische Geschichte in Bildern und Schrift festgehalten. Daher soll nun im Folgenden die Kunstform der Murals am Bsp. L.A.’s vorgestellt werden.<br />
Nach einem Umzug von der East Coast an die West Coast der Vereinigten Staaten von Amerika enttäuschte ihn das Stadtleben im Smogpool L.A. dermaßen, das er feststellte<br />
<blockquote>„that I was going to have to find something good about the place fast. What I quickly found was murals. They are the only physical part of Los Angeles that makes sense; the only area where human beings try to take back part of their environment from featureless sprawl and advertising blare. The Los Angeles environment, if nothing else, is at least rich in sun and blank walls. I quickly noticed that murals were beautiful, meaningful, and a set of visual landmarks that could help me learn L.A. So I bought a cheap point-and-shoot camera, got a copy of Robin Dunitz&#8217; book Street Gallery, and started to take a couple of hours at a time to drive around the city and take pictures of murals. I suppose that it started as a sort of birder&#8217;s impulse; if I was going to look at murals, why not take pictures of them? But my work for environmental groups left me with skills for setting up database-backed Web sites, and I thought it would be good to make a <a href="http://rpmurals.home.att.net/">Web site</a> for the pictures. The search took me to every part of Los Angeles county, including places that I undoubtedly would never have otherwise visited. Occasionally I&#8217;d spook the local drug dealers with my camera, but more often I&#8217;d meet people who really cared about the murals in their neighborhoods, and I started to understand a little about muralism and graffiti art.&#8221;</p></blockquote>
<p>Er stellte schnell fest, dass er die Kunstform der Murals immer an den selben Orten in der Stadt wieder finden konnte. Doch noch erstaunlicher war für ihn die Erkenntnis,<br />
<blockquote>„that murals are affected by what the neighborhood wants. Los Angeles is separated into fairly well defined areas by culture, race, and class as well as by geography, and I could probably see where I was in the city without a map just by seeing the mural styles.“</p></blockquote>
<p>Im Gegensatz zu der „europäischen“ Kunstform des Graffiti sind Murals große, überdimensionale Bilder die auf großflächige Wände aufgetragen werden. Da aber in großen Städten (vor allem in Amerika) die freien und möglicher Weise zur Verfügung stehenden Flächen an finanzstarke Firmen zwecks Werbeeinnahmen vermietet werden, lassen sich Murals nur an großen Flächen finden, die gesponsert wurden. Dort gibt es dann private Finanziers, die den Künstlern die Möglichkeit geben, sich zu verwirklichen. Denn<br />
<blockquote>„some artists are attracted to a neighborhood that supports their particular type of work, and they in turn help to define the visual style of their area.“</p></blockquote>
<p>Schaut man sich einige der Bilder an, die auf Rich’s Seite einzusehen sind, wird einem schnell bewusst, weshalb es sich bei dieser Art von Kunst um Auftragskunst handeln muss. Einige der von ihm fotografierten und dokumentierten Bilder sind riesig. Mit einer illegalen Nachtaktion des Sprayens von Graffitis wäre ein solcher Aufwand niemals unentdeckt geblieben und hätte aller Wahrscheinlichkeit zu einer Verhaftung geführt. Murals lassen sich aber nicht nur an Außenwänden von Gebäuden finden. Auch gab oder gibt es immer noch Aufträge zur Gestaltung von Innenräumen und Wänden. Die Bildervielfalt muss in L.A. so groß sein, dass man bei einem Besuch der Stadt sogar <a href=“http://www.lamurals.org/MCLATours.html“>Bustouren</a> buchen kann, bei welchen man diese Kunstwerke gezeigt und erläutert bekommt.<br />
Dieser Beitrag soll der Einstieg in das Thema der <strong>Murals</strong> sein. Mehr soll und wird folgen. Für alle Anregungen zu diesem Thema, Literatur und Internetlinks, bin ich dankbar.</p>
<p>Informationen zu diesem Thema sind unter anderem hier:<br />
•	http://home.att.net/~rpmurals/murals.html<br />
•	http://rpmurals.home.att.net/<br />
•	http://www.lamurals.org/<br />
•	http://kentsart.8m.com/what.html<br />
•	http://www.sparcmurals.org/sparcone/<br />
•	http://www.diegorivera.com/index.php zu finden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/murals/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wächter der Nacht</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/wachter-der-nacht/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/wachter-der-nacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2005 15:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenner, Könner, Liebhaber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/wachter-der-nacht/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Im Moskau von heute stehen sich die Hüter des Lichts und die Krieger der Finsternis in ewiger Feindschaft gegenüber. Das Gleichgewicht der Kräfte wird garantiert durch die Vereinbarungen eines jahrhundertealten Waffenstillstands zwischen den rivalisierenden Seiten, der täglich erneut auf die Probe gestellt wird.

Auf der Seite des Lichts stehen die Wächter der Nacht, eine Gruppe von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Im Moskau von heute stehen sich die <a href="http://www.waechter-der-nacht.de/content.html">Hüter des Lichts und die Krieger der Finsternis</a> in ewiger Feindschaft gegenüber. Das Gleichgewicht der Kräfte wird garantiert durch die Vereinbarungen eines jahrhundertealten Waffenstillstands zwischen den rivalisierenden Seiten, der täglich erneut auf die Probe gestellt wird.<br />
<span id="more-112"></span><br />
Auf der Seite des Lichts stehen die Wächter der Nacht, eine Gruppe von übersinnlich begabten Anderen, die in der Nacht die Menschen vor der andauernden Bedrohung durch die Dunklen Anderen beschützen – Vampire, Hexen, Formwandler und Meister der schwarzen Magie. Die Wächter der Nacht achten darauf, dass der Waffenstillstand eingehalten wird &#8211; ebenso wie Ihre Widersacher, die als Wächter des Tages von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ihre Gegner in Schach halten.</p>
<p>Doch eine uralte Prophezeiung besagt, dass eines Tages ein Anderer kommen wird, mächtiger als alle Anderen zuvor, der den Kampf zwischen Licht und Finsternis für eine Seite entscheiden kann. Würde er von der dunklen Seite verführt werden, würde er die Welt in einen neu aufflammenden Krieg zwischen Dunkelheit und Licht stürzen, dessen Auswirkungen katastrophal wären. Und es mehren sich die Anzeichen, dass dieser Tag kurz bevorsteht.</p>
<p>Endlich erreicht Timur Bekmambetovs Fantasy-Horror Blockbuster auch hierzulande die Kinos – und wird sicherlich für Furore sorgen. Basierend auf dem ersten Bestseller von Sergei Lukyanenkos Fantasy-Trilogie Nochnoi Dozor (Wächter der Nacht) kombiniert der russische Regisseur Bekmambetov Action, Horror und Fantasy, Spannung und Science-Fiction auf bahnbrechende Weise. (aus dem <em>Inhalt</em> der Website des Films)&#8221;</p>
<p>Und das gute! Es werde noch zwei weitere Teile folgen. Eine Triologie die das Potenzial hat, nicht flacher an Inhalt und ideenloser an Konzepten zu werden. Seit langem mal wieder ein Film für den es sich lohnt ins Kino zu gehen und genüsslich ein Bier im großen und komfortablem Kinosessel vor beeindruckender Bildschirmgröße zu trinken. Spannend &#038; fesselnd in der Umsetzung und der Darstellung der Bilder auf der Leinwand. Die Geschichte lässt für die beiden weiteren Teile noch viel interessantes und unerwartetes hoffen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/wachter-der-nacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sommerschluss- Ausverkauf</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/sommerschluss-ausverkauf/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/sommerschluss-ausverkauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2005 15:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unikate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/sommerschluss-ausverkauf/</guid>
		<description><![CDATA[ Die letzten 15 Buttons unserer 1. Kollektion müssen nun raus. Denn pünktlich zur 3. Ausgabe sind zwei neue Designs geplant. Wer also noch einen Button erwerben möchte und somit in den Besitz eines Sammlerstückes kommen möchte, der sage mir einfach bescheid. Das Stück ist zu 0.50 € zu erkaufen. Die finanzielle Spende durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/Buttons.jpg' class='alignleft' /> Die letzten 15 Buttons unserer 1. Kollektion müssen nun raus. Denn pünktlich zur 3. Ausgabe sind zwei neue Designs geplant. Wer also noch einen Button erwerben möchte und somit in den Besitz eines Sammlerstückes kommen möchte, der sage mir einfach bescheid. Das Stück ist zu 0.50 € zu erkaufen. Die finanzielle Spende durch den Erwerb eines solchen Buttons geht an den AMATEUR und sichert zu einem kleinen Teil die anfallenden Kosten für den Druck.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/sommerschluss-ausverkauf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fundbüro</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/fundburo/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/fundburo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2005 14:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltenbummler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/fundburo/</guid>
		<description><![CDATA[ Suchen. Traurig sein. Fragen. Hoffnung schöpfen. Finden. Glücklich sein. Und wenn wir dann noch Jungs sind, wollen wir alle mal eine Schatz gefunden haben. Ständig budelten wir im Kindesalter im Sandkasten rum, um nur ein einziges Mal erfolgreich den Satz: &#8220;Ich habe eine Schatz gefunden&#8221; zum Besten zu geben. Was für mich und alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/DerRoboter.jpg' class='alignright' /> Suchen. Traurig sein. Fragen. Hoffnung schöpfen. Finden. Glücklich sein. Und wenn wir dann noch Jungs sind, wollen wir alle mal eine Schatz gefunden haben. Ständig budelten wir im Kindesalter im Sandkasten rum, um nur ein einziges Mal erfolgreich den Satz: &#8220;Ich habe eine Schatz gefunden&#8221; zum Besten zu geben. Was für mich und alle anderen Normalsterblichen Jungs immer ein Traum bleiben wird, ist einem <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4825220_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html">Roboter</a> und seinem Team jetzt gelungen. Die Meldung ließ verlauten, man habe den [800 Tonnen] Goldschatz auf der lägenderen Schatzinsel Robinson- Crusoe gefunden. Viel Spass beim budeln!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/fundburo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rob &amp; the Pinhole Stars Konzert</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/rob-the-pinhole-stars-konzert/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/rob-the-pinhole-stars-konzert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2005 09:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenner, Könner, Liebhaber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/rob-the-pinhole-stars-konzert/</guid>
		<description><![CDATA[Für alle denen ich es noch nicht persönlich sagen konnte. Und für alle die sich schon fragend die Haare rauften und nicht wussten zu welcher Tageszeit denn nun Rob &#038; the Pinhole Stars am Freitag (30.09.2005) im Projekt 7 spielen. Hier ist die Antwort. Kommt einfach gegen 21.00 Uhr und 21.30 Uhr zum P7 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle denen ich es noch nicht persönlich sagen konnte. Und für alle die sich schon fragend die Haare rauften und nicht wussten zu welcher Tageszeit denn nun Rob &#038; the Pinhole Stars am Freitag (30.09.2005) im Projekt 7 spielen. Hier ist die Antwort. Kommt einfach gegen 21.00 Uhr und 21.30 Uhr zum P7 und bringt Freunde und gute Laune mit. Die Aufwendungen in € betragen 6. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/rob-the-pinhole-stars-konzert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rob &amp; the Pinhole Stars</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/rob-the-pinhole-stars/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/rob-the-pinhole-stars/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2005 11:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kenner, Könner, Liebhaber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/rob-the-pinhole-stars/</guid>
		<description><![CDATA[ Es gibt ein neues Album. “stop and start“
Nach über einem Jahr Songwriting und Produktion wird am 04. Oktober mit „Stop and Start“ ein Album veröffentlicht, was ein Innehalten und ein Neubeginn ist.

Das große selbstschauende, beseelte Moment ihrer Lieder feiern sie mit schon bekannter Hingabe, sie getrauen es sich aber endlich in ganz selbstbewusster Gesten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.deramateur.de/presse/wp-content/stopandstart_03.jpg' class='alignleft' /> Es gibt ein neues Album. <strong>“stop and start“</strong><br />
Nach über einem Jahr Songwriting und Produktion wird am 04. Oktober mit „Stop and Start“ ein Album veröffentlicht, was ein Innehalten und ein Neubeginn ist.<br />
<span id="more-102"></span><br />
Das große selbstschauende, beseelte Moment ihrer Lieder feiern sie mit schon bekannter Hingabe, sie getrauen es sich aber endlich in ganz selbstbewusster Gesten. Sie getrauen sich endlich Pop. Sie halten sich nicht mehr zurück. Die akustischen und die elektronischen Elemente bedingen sich kaum noch lösbar, die akustischen Elemente kennen dabei noch schönere Harmonien, die elektronischen den unbedingten State-of-the-Art. Es ist ein Album, das sachte Analogien zu <em>Death Cab For Cutie</em>, vielmehr noch zu deren wesensnahem Spin-off The Postal Service oder anderen soundlichen Eskapisten wie <em>Her Space Holiday</em> zulässt. Es ist ein intuitives Album. Es ist eine entzückend unfehlbare Intuition, die die Stars kein bisschen vom Weg abbringt. Ein Weg der in Kürze gesäumt ist von Touren mit <em>Tias Carlson</em> und <em>Amanda Rogers</em>. Wir freuen uns drauf. Wer nun Lust und Geschmack gefunden hat, sich <em>Rob &#038; the Pinhole Stars</em> <strong>live</strong> anzusehen, der merke und notiere sich folgende Termine:</p>
<p>28.09. Leipzig, UT Connewitz*<br />
30.09. Magdeburg, Projekt 7*<br />
01.10. Braunschweig, Nexus*<br />
02.10. Döbeln, Café Courage*<br />
03.10. Oerlinghausen, JUZ*<br />
09.10. Trier, Ex Haus*<br />
10.10. Remseck, HDJ*<br />
11.10. Bla*<br />
12.10. Münster, Gleis 22#<br />
10.11. Berlin, Magnet#<br />
11.11. Bielefeld, AJZ#<br />
12.11. Dortmund, Keller#<br />
* + Tias Carlson<br />
# + Amanda Rogers</p>
<p>Hörbares für den CD- Spieler zu Hause ist zu erwerben unter dem <a href="http://www.mi-amante.de/">Label</a>. Einlegen, entspannen und genießen. Musik aus kleinem Hause kann so gehalt- und wertvoll sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/rob-the-pinhole-stars/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Willkür in der Uni- Bibliothek zu Magdeburg</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/willkur-in-der-uni-bibliothek-zu-magdeburg/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/willkur-in-der-uni-bibliothek-zu-magdeburg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2005 13:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürger, Bosse und Beamte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/willkur-in-der-uni-bibliothek-zu-magdeburg/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist verboten Speisen und Getränke mit zubringen. Zum Wohle und langen Leben der Bücher. Im Prinzip ist das ja richtig.
Sich an diese Vorschrift zu halten, ist an heißen Sommertagen aber nicht gerade einfach.
Der eine oder andere Student versucht es daher trotzdem. Und ist erfolgreich. Denn nur um einen Schluck Wasser trinken zu wollen, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist verboten Speisen und Getränke mit zubringen. Zum Wohle und langen Leben der Bücher. Im Prinzip ist das ja richtig.<br />
Sich an diese Vorschrift zu halten, ist an heißen Sommertagen aber nicht gerade einfach.<br />
Der eine oder andere Student versucht es daher trotzdem. Und ist erfolgreich. Denn nur um einen Schluck Wasser trinken zu wollen, muss der Durstige den langen und beschwerlichen Weg in die Katakomben zu den Schließfächern antreten.<br />
<span id="more-98"></span><br />
Und daher gibt es jetzt seit Neustem zwei wichtige und qualifizierte (ja, das ist ironisch gemeint!) Aufsichtpersonen. <strong><em>Frau</em> „Ich greif dir in den Korb ohne dich zu fragen.“</strong> und <strong><em>Herr</em><em> „Ich bin dein Schatten und sehe und höre alles.“</em></strong><br />
Am Drehkreuz der Entscheidung wird der eintretende Gast unter die Lupe genommen.<br />
Doch geschieht die Überprüfung nach meiner Ansicht willkürlich. Nicht anders ist die Tatsache zu erklären, dass es immer noch Studenten schaffen, Getränke an ihren Platz zu schleusen. Das Katz und Maus- Spiel geht 1:0 für den triumphierenden Studenten in Trink- Siegerpose aus. Noch unerklärlicher erscheint der Fakt, dass bei einem Kontrollgang der Herr „ Ich bin dein Schatten und sehe und höre alles.“ doch tatsächlich sichtbares Beweismaterial seiner Inkompetenz übersieht. Oder übersehen will. Denn der Gedanke macht sich breit, einige sind privilegierter als andere.<br />
Wenn es die Aufgabe ist, die Bücher vor Wasser und Saftflecken zu schützen, dann haben diese beiden Aufsichtspersonen ihre Aufsichtspflicht verletzt.<br />
Und wieso ist es eigentlich Mitarbeitern gestattet, vor meinen Augen, Getränke mit hoch zu nehmen? Denn in meinen Augen arbeitet ein jeder in der Bibliothek mit Büchern. Und auch erscheint mir der Kontakt der Mitarbeiter mit Büchern viel höher als der meine. Gleichberechtigung sollte da schon für alle gelten.</p>
<p><strong>Aufruf an alle Streitsüchtigen</strong> Zeigt her eure Flaschen und geht mutig voran in die Hölle des Lärms. Denn vereint können wir es schaffen. Gleichberechtigung für alle.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/willkur-in-der-uni-bibliothek-zu-magdeburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Printausgabe</title>
		<link>http://www.deramateur.de/blog/printausgabe/</link>
		<comments>http://www.deramateur.de/blog/printausgabe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2005 16:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unikate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deramateur.de/presse/printausgabe/</guid>
		<description><![CDATA[Wie soll es mit uns weiter gehen?
Wir brauchen eine Printausgabe!
Nur so denke ich, können wir unsere Magdeburger Leserschaft erreichen.

Der Blog ist eine tolle Sache.
Täglich kann man sich mit gewillten Leuten über aktuelle Probleme und Themen austauschen. Doch denke ich, dass es nur wenig Leser unseres Heftes gibt die wissen, dass es uns in dieser Form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soll es mit uns weiter gehen?<br />
Wir brauchen eine Printausgabe!<br />
Nur so denke ich, können wir unsere Magdeburger Leserschaft erreichen.<br />
<span id="more-93"></span><br />
Der Blog ist eine tolle Sache.<br />
Täglich kann man sich mit gewillten Leuten über aktuelle Probleme und Themen austauschen. Doch denke ich, dass es nur wenig Leser unseres Heftes gibt die wissen, dass es uns in dieser Form  mit all den Möglichkeiten, die der Blog bietet, online gibt. Da wir mit den ersten beiden Ausgaben immer in einer gedruckten Version auf dem „Markt“ erschienen sind, haben wir dort einen gewissen Bekanntheitsgrad. Und das sollte doch so bleiben. Denn um so länger wir mit der nächsten Ausgabe warten, desto mehr verschwinden wir aus den Köpfen der Leute die uns kennen und schätzen.<br />
Ich habe zwei Vorschläge wie wir es schaffen können, aller zwei Wochen regelmäßig zu erscheinen. Einige von euch werden jetzt argumentieren, wir seinen doch eine freie Zeitschrift und an keine regelmäßige Publikation gebunden. Recht habt ihr. Aber was soll denn dann das Medium Amateur bezwecken. Selbst wenn wir uns auf einen festen Termin zum Redaktionsschluss geeinigt haben, wahrgenommen haben es die wenigsten.<br />
<em>Hier nun meine Vorschläge:</em><br />
<strong>1.</strong> Wir einigen uns wie bei der 3. Ausgabe auf ein Hauptthema zu jeder weiteren Ausgabe und ein jeder in unsrer Redaktion verfasst dann einen Artikel zu einer der von uns aufgestellten Rubriken. Wir halten ein treffen ab wo diskutiert werden kann welches Thema von uns bearbeitet wird und wer was schreiben kann und will. Es sollte doch für jeden zu schaffen sein, einen Artikel in zwei Wochen abzutippen. Diese Beiträge müssen ja nicht ausufern und seitenlange Beiträge darstellen.  Denn so können wir immer „aktuell“ Themen zum lesen und diskutieren unseren Lesern präsentieren.<br />
<strong>2.</strong> Für die von uns in Angriff genommene 3. Ausgabe würde ich das Erscheinen auf für die erste Woche des WS 05/ 06 vorschlagen. Wir können bis dahin weiter Artikel sammeln und dann zwei nacheinander folgende Ausgaben drucken lassen. So erreichen wir viele der neuen Kommilitonen mit der 3. Ausgabe und sichern uns mit der nachfolgenden 4. Ausgabe vielleicht Stammleser und neue Schreibbegeisterte.</p>
<p>Die Diskussion ist freigegeben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deramateur.de/blog/printausgabe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

