In der Kürze liegt die Würze, wie ein mir unbekannter Autor einmal treffend formuliert haben muss. Daher ist es für mich nicht besonders schmerzlich, über das UNITED–Fotoprojekt an dieser Stelle nur ein paar knappe Worte zu verlieren.
Ein Paar pro Bild, ein schriftlicher Erguss desselben findet sich daneben. Die überaus optimistische Ankündigung der drei ausführenden Fotografen, studentische Beziehungen oder gar universitäres Leben widerzuspiegeln, ist meiner Meinung nach nur völlig unzureichend umgesetzt worden. Schlechte Ausleuchtung und ein fehlendes Konzept machen es dem Besucher nicht gerade leicht, sich für die Ausstellung zu begeistern. Dabei hätte es so einfach sein können. Ein kleiner Tipp: mittels der nunmehr doch recht erschwinglichen Digitaltechnik hätte man die zuweilen alienartig anmutenden Hauttöne der Abfotografierten um einige Nuancen hin zu menschlicheren Zügen nachbearbeiten können und somit die vollmundigen Versprechen eingehalten. Übrigens: das Bild von mir könnt ihr behalten, ich glaube nicht, dass ich zwischen 20 und 500 Euro erübrigen möchte, um das Hochglanzformat zu ersteigern. Ach ja, nicht jeder Leser vermag dieser Art des Kunsterwerbs seinen Zuschlag zu geben. Ursprünglich war nämlich seitens der Veranstalter “pixlux” geplant, dass jeder Teilnehmer
1. ohne Entgelt posieren und 2. für sein Bild auch noch kräftig mitsteigern soll, um die Kosten der Ausstellung zu decken. An sich kein schlechter Gedanke, nur hätte ich dafür auch eine wesentlich höhere Bildqualität erwartet. Eine adäquate Entlohnung wäre es gewesen, mal einen Abzug pro Paar springen zu lassen. So weit, so gut. Um auch einmal einen Teilnehmenden, zumindest indirekt, zu Wort kommen zu lassen, beende ich diesen Artikel mit einem überaus treffenden Zitat: „Was keiner hören will, muss hier auch nicht gesagt werden.“ Vielen Dank dafür!
Juliane, 30.06.2005


0 Antworten zu “Das unsägliche Fotoprojekt”