Editorial der 4. Ausgabe

Kunst und Konsum, das ist der Inbegriff einer ambivalenten Beziehung. Ob Kunst oder Arbeit, die Würdigung dessen was eine Person tut, wird heutzutage mit Moneten angezeigt. Ohne Taler in der Tasche ist ein jeder von uns brotlos. Aber dient der Kommerz noch dem Künstler oder nicht längst der Künstler dem Kommerz? Betrifft diese Frage nicht alle Menschen? Wer soll diese Fragen jedoch noch beantworten, wenn der Geist des Geldes selbst vor den Geisteswissenschaften nicht halt macht.
Nur wenn die Berufung nicht zum Beruf wird, bleiben wir Amateure statt Profis. Ein Amateur glaubt daran, dass lieb nicht gleich teuer ist, er nimmt sich die Freiheit des Schaffens und pfeift auf den Zwang der Märkte.
Die Welt braucht Amateure.

3 Antworten zu “Editorial der 4. Ausgabe”


  1. 1 destroyer

    ich will auch eine Ausgabe…langsam fangt ihr hier ja wieder an aufzuwachen aus eurem Sommerloch……mfg bö

  2. 2 marco

    Dacht ich mirs doch. Na das wird sich sicher einrichten lassen.

  3. 3 michael

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