Wer noch nie diesen Begriff gehört hat, wird sich auch nicht viel darunter vorstellen können. Es handelt sich um eine Ballsportart, die im Wettstreit mit einem Gegner auf einem Spielfeld – ähnlich dem Spielfeldes beim Squash – entweder mit einem Schläger oder mit der abgetapten Hand gespielt wird. Eine Sportart mit Geschichte und traditionellen Wurzeln.
Die baskische Rückschlag- Ballsportart Pelota (spanisch und baskisch; deutsch: ball) wird in verschieden Abwandlungen gespielt. Die Seele des Spiels lebt in den Herzen der Basken noch heute. In jedem baskischen Dorf findet der aufmerksame Besucher drei Dinge: eine Kirche, einen Friedhof und einen frontón, das Pelotaspielfeld. Bleibt man bei den Wurzeln des Spiels, so wurde es auf zwei Kontinenten im Wettstreit mit Gegner ausgetragen. Auf dem europäischen Festland im Baskenland (hier als Nationalsport) und als Spiel der präkolumbischen Mayas, Azteken und Tolteken auf dem lateinamerikanischen Kontinent.
Das baskische Pelotaspiel wird mit einem harten Vollgummiball gespielt. Der Spieler hat drei Möglichkeiten den Ball bei dieser Variante des Spiels gegen die vor ihm stehende Wand zu schlagen.
Variante 1. Er spielt den Ball mit der Hand. Bei dem Pelota mano Spiel mit der bloßen Hand schmettern die Männer den Hartgummiball gegen die Wände des Spielfelds. Heute findet und sieht man häufig unter den Zuschauern alte Männer, die verkrüppelte und kaputte Hände haben. Zeichen vergangener Pelota-Mano-Kämpfe. Für sie musste echte Pelota ‚Folter’ sein, ein brutales Duell, bei dem nur derjenige von beiden gewinnen und als Sieger das Feld verlassen konnte, der härte Manista zeigte. Bei jedem Schlag mit der Handfläche gegen den Ball, trieb das Blut in die Hände. Die Handflächen schwollen an. Eine Quälerei ohne Gleichen für die Spieler. Um den Druck von den Handflächen zu nehmen und den Schmerz zu lindern, schnitten sich manche Manistas deshalb mit einer Rasierklinge den Handrücken auf. Dies bedeutete für sie Linderung der Schmerzen, aber gleichzeitig versauten sie den Boden mit ihrem Blut. Die Spieler schlitterten durch die Blutlachen. Das Pelotaspielfeld hatte einen, seinen neuen Namen: Schlachtfeld. Heute schützen die Manistas ihre Handflächen damit, dass sie sich die Hände dick mit Leukoplast umwickeln und so auf den Ball einschlagen.
Variante 2. Er benutzt einem Schläger (Holzbrett) um so den Ball mit rund 90 km/h über das Feld zu jagen. Diese Variante wird noch heute an der Küste im Baskenland gespielt.
Variante 3. Er nimmt einem Handschuh, den Pelota Vasca, um den Ball zu spielen.
So hat der Spieler die Möglichkeit als Einzel- oder Mannschaftsspieler abwechselnd den runde Hartgummiball gegen die Vorderwand zu spielen. Der Frontón (das Spielfeld) kann man sich wie einen Squash- Court vorstellen. Je nach Spielvariante misst es 35 bis 60 Meter und ist dazu noch 15 Meter breit. Neben der Vorderwand (die Höhe war leider nicht zu ermitteln) ist das Feld durch eine Seitenwand oder aber auch einer Rückwand begrenzt. Alle möglichen offenen Seiten werden durch eine Linie begrenzt. Verlässt der Ball dieses Feld im Seiten-Aus, erhält der „aufschlagende“ Spieler einen Punkt. Als Sieger verlässt den Regel nach die Partei das Feld, die zuerst 22 Punkte erreicht hat.
In manchen Gegenden entwickelte sich mit den Jahren der Handschuh beim Pelota Vasca zu einer Art Schläger. Diese Entwicklung fand ihren Abschluss dann in der Schlägerform einer bogenförmigen Rinne, einem Korbgeflecht. Der Cesta. Mit diesem bogenförmigen Fanghandschuh wird der Ball nun nicht mehr vom Spieler geschlagen, sondern in einem ununterbrochenen Bewegungsablauf gefangen und sogleich wieder gegen die Vorderwand geschleudert. Hiermit wären wir nun bei der weiterentwickelten amerikanischen Variante des Jai Alai (ausgesprochen: Hailia). Ob nun beim Pelota oder beim Jai Alia, das Spiel verlangt einiges an Akrobatik von den Spielern. Schaut man ihnen bei einer Partie zu, so sieht man sie über das Feld hechten, Pirouetten drehen und sogar die Wände hoch rennen. Nicht umsonst behaupten sie, sie spielten das schnellste Ballspiel der Welt.
Das Pelotaspiel im präkolumbischen Mittelamerika sah etwas anders aus und hatte zudem noch eine religiöse Bedeutung. In den präkolumbischen Kulturen Mittelamerikas spielte man dieses Spiel mit größter Leidenschaft. Funde und Ausgrabungen (an die 600 Felder) beweisen, dass das Pelotaspiel in fast jeder größeren Siedlungen der Azteken, Tolteken und Maya gespielt wurde. Die beeindruckende Größe des Spielfeldes in Chichén Itzá, Mexiko, gemessen wurden 91 auf 36 Metern, stellt den größten Platz dar, der je gefunden wurde.
Bei der mittelamerikanischen Variante des Pelota standen sich zwei Mannschaften mit (je nach Region) drei bis sieben Spielern gegenüber, deren Ziel es war, einen Hartgummiball, der je nach Region die Größe Tennisballs oder die eines Fußballs hatte, durch einen Ring zu werfen, um Punkte für den Sieg der Mannschaft zu sammeln. Der je nach Größe im Gewicht variierende ein bis drei Kilo schwere Ball durfte von den Spielern nicht mit den Händen berührt werden. Es war den Regeln nach nur erlaubt, den Ball mit Hüften, Knien oder Ellenbogen zu spielen. Gab es bei der baskischen Variante „Sportkleidung“, so mussten die Spieler im präkolumbischen Mittelamerika mit eine Panzerung bekleidet den Wettkampf bestreiten. Das Pelota- Felder wurde entweder von Mauern oder von Treppen abgegrenzt, welche dem Publikum als Sitzfläche dienten. Bei den Mayas dienten schräge Wände, bei den Azteken senkrechte Wände zur Abgrenzung des Feldes. Wie ich oben bereits erwähnte, hatte das Spiel bei den Mayas und den Azteken neben dem sportlichen auch einen religiösen Charakter. Aufgabe während des Spieles war es nicht nur Punkte zu werfen, sondern es sollte von den Spielern auch tunlichst darauf geachtet werden, dass der Ball auf keinen Fall den Boden berührt. Er (der Ball) symbolisierte nämlich für diese Völker die Sonne. Auch glaubten diese Völker, dass der Ausgang eines Spiels die Stimmung der Götter und den Ertrag der Ernte beeinflussen würde. Uneinig ist man sich in der Wissenschaft, ob die gefundenen Reliefs Opferungen der Sieger oder Verlierer zeigen. Auf Abbildungen zu dem Spiel fand man Opfermesser, abgetrennte Köpft und Blut, was vermuten lässt, dass es nach dem Spiel zu Opferzeremonien kam.
Jai Alai, die amerikanische Variante des Pelota
Die moderne und populäre Variante des Pelotas heißt Jai Alai und wird wie oben bereits angesprochen, mit einen bogenförmigen Fangarm gespielt. Im 19. und 20. Jahrhundert verließen viele Basken wegen fehlender Zukunftsperspektiven, Armut und Hunger ihr Land und wanderten nach Amerika aus. Mit ihnen zog auch das Pelotaspiel über den großen Teich. Es fand eine neue Heimat in den USA, wo es sich schnell verbreitete und sportbegeisterte Anhänger auch außerhalb (als Zuschauer, die Wetten auf das Spiel abschließen durften) des Spielfeldes fand.
Das Spielprinzip bei Jai Alai beruht auf dem Werfen des Balles gegen die Frontwand, wobei der zurückspringende Ball nur einmal – ähnlich den Squash- Regeln – den Boden berühren darf, bevor er vom gegnerischen Spieler gefangen und seinerseits wieder gegen die Wand gespielt werden muss.
Das Frontón bezeichnet die längliche Wettkampfhalle in dem Jai-Alai gespielt wird. Der Aufbau eines Feldes orientiert sich stark am traditionellen Pelota-Spielfeld. Betritt man ein Frontón, so befindet sich in Spielrichtung an der linken Seite des Gebäudes das betonierte Spielfeld. Das Cancha. Das Spielfeld erstreckt sich über eine Länge von mindestens 46 m nach den Regeln in Florida, das Frontón beispielsweise in Dania Beach misst so in etwa um die 55 m. Die Breite eines solchen Feldes wird mit ca. 10m angegeben. An den rechten Spielfeldrand grenzt die Out-off-Bounds-Zone, die Contracancha, in der der Ball gefangen und geworfen werden kann, dort aber nicht den Boden berühren darf. Daran schließen sich die Zuschauertribünen an. Um die miteifernden und wettenden Zuschauer vor eventuellen Fehlwürfen der Spieler zu schützten, hat man ein Stahlnetz zum Schutz angebracht. Die drei Seitenwände, Fronti die vordere Spielwand, Lateral die Seitenwand und Rebote die Rückwand, gehören mit zum Spielfeld. Weil immer direkt auf die vordere Wand gespielt wird, ist diese nicht nur wie die anderen zwei Wände aus Beton, sondern die Oberfläche noch mit Granitblöcken verstärkt, was das Spiel obendrein noch zusätzlich verschnellert.
Um das Spiel aber spielen zu können, braucht es noch die Spieler und deren Sportgeräte. Der verlängerte Arm, die Cesta Punta (spanisch: Spitzkorb) ist der
charakteristischste Teil der Ausrüstung. Er [erst] ermöglicht die rasanten Geschwindigkeiten der Bälle, [...]. Der rinnenförmige und gebogene Korb läuft zum einen Ende flach aus und wird am anderen Ende durch eine handschuhartige Lederscheide und mit Riemen an der rechten Hand und dem Unterarm des Spielers befestigt. Aus Sicherheitsgründen wird ausschließlich mit der rechten Hand gespielt, damit der Ball nicht direkt Richtung Zuschauer geschleudert wird. Für die Profispieler fertigen spezialisierte Handwerker die Cestes aus geflochtenen Schilf und dem Holz spanischer Kastanien an.
Das Spielgerät dieser schnellsten Ballsportart (der Eintag im Guinness-Buch der Rekorde wird mit der Höchstgeschwindigkeit von 302,5 km/h angegeben und wurde von Jose Ramon Areitio am 3. August 1979 im Frontón auf Rhode Island aufgestellt) ist ein tennisballgroßer, früher mit Wolle, in späterer Zeit aber durch Nylon ersetzt, umwickelter und mit Ziegenleder bezogener genau 130 g schwerer Vollgummiball (spanisch: pelota; baskisch: xistera). Dem Aussehen nach ähnelt der mit Leder vernähte Ball vom Äußeren einem Baseball, von der Härte her mit einer Billardkugel zu vergleichen. Durch die nur in Handarbeit herstellbaren Bälle sind die Preise astronomisch (200$). Eine ganze Menge Geld, wenn man bedenkt, dass der Ball nur 15-20 min spielbar ist, bevor repariert werden muss. Das Material muss den enorm hohen Geschwindigkeiten, mit denen die Spieler diese Bälle gegen die Granitoberfläche der Betonmauer schleudern, öfters als vielleicht angenommen Tribut zollen. Noch dazu sind die Pelotas nicht vollkommen rund, was die Berechnung der Flugbahn für den Gegner äußerst schwer erscheinen lässt.
Gekleidet sind alle Spieler in lange weiße Hosen und weiße Schuhe. Die Trikots der einzelnen Spieler sind entsprechend der Reihenfolge gefärbt und mit der jeweiligen Positionsnummer auf dem Rücken gekennzeichnet, wie sie im Spiel auflaufen. Die Farben sind in den Regeln genau festgelegt. Dies dient in erster Linie den „Wettern“, damit sie das Spiel leichter von den Zuschauerrängen verfolgen und ihre Favoriten besser von den anderen Spieler unterscheiden können. Auf dem Kopf muss jeder Spieler aus Gründen der Sicherheit, dies schreibt das Reglement vor, einen Helm tragen, da es in der Vergangenheit immer wieder schwere Unfälle und sogar Tote beim schnellen Spiel gegen die Betonwand zu beklagen gab.
Die Regeln des Pelota oder Jai Alai sind schnell erklärt. Je nach Region variieren sie noch, im Grunde sind sie aber gleich.
Zwei Spieler stehen sich auf dem Feld gegenüber und versuchen die tennisballgroße Pelota so gegen die Frontwand zu schleudern, dass der Gegner sie nicht mit seinem Köcher fangen und im selben Moment zurückschleudern kann. Der Ball darf auf dem Spielfeld höchstens einmal aufspringen, bevor er vom Gegner im „guten“ (pasa) Teil des Feldes wieder aufgenommen werden muss. Schaft dieser das nicht, erhält der „Aufschlagende“ einen Punkt. Landet der Ball im „schlechten“ Teil des Feldes, wechselt der Aufschlag oder der Punkt wird dem „Aufschlagenden“ gut geschrieben. Das Spielfeld wird durch Linien am Boden in einen pasa -Teil (guten) und in einen mala -Teil (schlechten) eingeteilt.
Gespielt wird das Jai Alai entweder Mann gegen Mann, im Doppel oder als Mannschaft.
Der Ball ist fast rund und das Spiel dauert 22 Punkte.
Dynamisch, schnell und attraktiv. Pelota oder Jai Alai, Sportarten mir fremder Kulturen.
Quellen via:
wikipedia Pelota
wikipedia Jai Alai
SpielederWelt.de
http://www.jaialai.net/
Jai Alai USA
Florida Gaming


Zum Artikel “Pelota” ein paar Korrekturen :
Die Amerikaner haben diesen Sport nicht erfunden
a) Grundsätzlich besteht der Ball aus einen Kern aus Vollgummi, eine Umwicklung aus Baumwollfäden und eine Deckschicht aus Leder. Früher hat man Bälle aus einen Holzkern, eine Umwicklung aus Gummifäden und eine Deckschicht aus Leder. Nur in der Modalität “Paleta” werden Vollgummibälle benutzt. In der Modalität “Paleta Argentina” werden gasgefüllte (Stickstoff) Gummibälle verwendet.
b) Jai Alai ist keine US Version der pelota vasca. Jai Alai ist baskisch und bedeutet “Fröhliches Fest”. Der Schleuderkorb (Korb : spanisch Cesta, baskisch Txistera) wurde 1844 in Frankreich (St. Pee sur Nivelle) von Jean de Ithurbide erfunden und ersetzte nach und nach den uralten Lederhandschuh. Die ersten Xisteras haben keine Vertiefung und somit auch keine Möglichkeit den Ball zu “behalten”. Mann muss in einer flüssigen Bewegung den Ball einfangen und herausschleudern (Gleiten lassen ; baskisch: txirrist) Dieser Schleuderkorb wird in der Rückschlagmodalität “Rebot” und in der Wandschlagmodalität “Joko garbi” (baskisch:sauberes Spiel) in Frankreich oder “Remonte” in Spanien verwendet.
In 1888 erfand der spanische Spieler Melchor Gurruchaga nach einer schweren Handgelenksverletzung die “Cesta”, eine Abwandlung des Schleuderkorbes mit einer Vertiefung die das „behalten“ des Balles ermöglicht. Dadurch gewann das Wandschlagspiel an Schnelligkeit und Kraft. Die US Americaner haben diesen Sport nur durch die Wettmöglichkeiten angenommen.
c) Es gibt Grundsätzlich 2 Varianten der „Pelota vasca“ (bitte nicht Pelotas, das bedeutet was ganz anderes !). Die erste Variante umfasst alle Spielarten (Modalitäten) wo Spieler oder Mannschaften auf freiem Feld (Pilotasoros) wie im Tennis sich gegenüberstehen. Diese Felder können komplett frei sein, durch Mauern auf den Querseiten, oder durch Gebäude (traditionell) begrenzt. Die zweite Variante umfasst alle Spielarten in den Spieler oder Manschaften wie im Squash (die englische Kopie der pelota vasca) gegen eine Wand spielen. Als Spielstätten gelten die Spielflächen mit nur einer Frontwand (Fr. Fronton a place libre), mit Front- und linke Seitenwand (Fronton, Fr.:Mür a Gauche) oder Front- Rück- und linke Seitenwand (Frontones completos). Ein 56m langen, Überdachten Fronton mit 3 Spielwänden wir normalerweise „Jai Alai“ genannt Es gibt auch eine aus den alten französischen Spiel “Jeu de Paume“ entwickelte geschlossene Spielstätte, das Trinquet (sp.Trinquete) mit 4 Spielwände und mehrere, architektonisch bedingte Spielflächen (Ecke, Löcher, Überdachung der Zuschauer).
Bei der ersten Variante gibt es Spielarten die hauptsächlich im französischen teil des Baskenlandes (Iparralde) und in Spanien in Navarra (Nafarroa) gespielt werden, das „Rebot“ (Rebote in spanisch) das „Laxoa“ und das „Pasaka“ Je nach Spielart werden die nackten Hände, ein Lederhandschuh mit konkaver Schlagfläche (sp.:Guante, fr.:Gant) oder ein Schleuderkorb benutzt. Bei der zweiten Variante gibt es, entsprechend der benutzen „Werkzeuge“ (Original im spanischen : Herramientas) die folgenden Modalitäten :
- Pelota Mano ,mit der Hand und ein Lederball (ca. 100gr. 80-60mm. Durchmesser), als Einzel- oder Doppelspiel im Fronton bis 36m oder Trinquete
- Pala, mit einem massiven Holzschläger (Pala) und ein Lederball (ca. 95 gr.) als Einzel- oder Dopppelspiel im Fronton bis 56m. Wird manchmal auch 3 gegen 2 gespielt
- Pala corta, wie Pala aber mit einem etwas kürzeren Schläger. Der Lederball ist kleiner (55mm. Durchmesser und 90gr.)
- Paleta, (Paleta Cuero = Paleta Leder) ebenfalls ein massiver Holzschläger, etwas dünner, breiter und kürzer als die Pala und dadurch auch leichter. Der Lederball ist auch kleiner und leichter (ca. 50mm. Durchmesser und etwa 50gr.) Es wird in der Regel als Doppel in ein Fronton ab 36m gespielt Es gibt eine weitere Variante, die „Paleta Goma“ bei der ein Vollgummiball verwendet wird. Die „Paleta Goma“ ist wie die „Paleta Cuero“geschlitzt oder gelocht.
- Paleta Argentina. Ein breiter Schläger aus verstärkten laminierten Holz. Es wird in der Regel als Doppel mit einem gasgefüllten, sehr springfreudigen Gummiball im Fronton bis 36m oder im Trinquete gespielt.
- Joko Garbi. Das saubere Spiel; mit einer Cesta ohne Vertiefung. Gespielt wird mit einem Lederball 130gr. schwer und ca. 95mm. im Durchmesser. Joko Garbi wird in Fronton a place libre oder in Fronton als Einzel oder Doppel gespielt.
- Remonte. Die Spanische Version des Joko Garbi gespielt im Fronton ab 36m.
- Cesta Punta. (das in USA fälschlicherweise unter Jai-Alai bekannt ist). Wird im Jai Alai als Einzel oder Doppel gespielt (manchmal auch 3 gegen 2). Die „cesta“ oder „Xistera“ hat eine Vertiefung die das behalten des Balles erlaubt. (fr.: grand chistera).). Der Ball entspricht den Ball des Joko Garbi. Das schnellste Ballspiel der Welt nach einer offiziellen Eintragung im Guinnes Buch der Rekorde (300km/h).
- Xare. Eine spektakuläre Variante die mit einen Lederball und tennisähnliche Schläger im Trinquete gespielt wird. Die Schläger (Xares) sind locker bespannt (nicht gespannt !) und ermöglichen so das Spiel aus den Handgelenk.
Weitere Informationen sind auf den Web Seiten der „Federación Internacional de Pelota Vasca“(FIPB) , „Federación Française de Pelote Basque“ (FFPB), Federación Española de Pelota Vasca (FEPV) oder der „Euskadiko Euskal Pilota Federakuntza“ (EEPF) zu finden.
Sehr geehrter Herr Görnemann, vielen Dank für die umfangreiche Korrektur. Ich bin Ihnen sehr dankbar für das Kommentar. Bei der entgültigen Druckversion der Ausgabe des 4. Amateurs werde ich Ihre Anmerkungen berücksichtigen und einen dann hoffentlich vollständigen und alle Tatsachen berücksichtigenden Text abliefern.
Hallo
Ich suche einen Hersteller welcher Pelota für Kinder herstellt. Wir möchten dieses Spiel gerne in die Pausenkisten der Schulen beifügen. Wer kann mir da weiterhelfen?
Mit sportlichen Grüssen
Daniel
http://www.sportarea.com/esp/producto.php?Ref=93825&Deporte=-32907&Seccion=-32938&idc=-32938&Navegacion=sportarea