Es gibt Dinge im Leben, deren Sinn man trotz aller Bemühungen nie ganz versteht. Was hat die Liebe zum gedruckten Wort etwa damit zu tun, in Messenhallen mit der Gemütlichkeit einer Shopping-Mall, eingezwängt in einer Herde dick bebeutelter Menschen und von ihr zwischen Regalen und Verkaufsständen, Druckwerken und Durstlöchern, Hörbüchern und Bockwürsten hindurch umhergetrieben zu werden? Weiterlesen von ‘Das Buch der Bücher’
Die Dynamik, die große Nutzergruppen in Web-Communities entfalten, wird zu kommerziellen Zwecken in Produktbörsen wie Ebay oder Amazon genutzt. Auch unkommerzielle Projekte á la Wikipedia, die jedoch einen libertären und aufklärerischen Anspruch formulieren, konnten sich sehr erfolgreich etablieren. Daneben gibt es weitere, weniger bekannte Internetprojekte mit sozial wertvollem Hintergrund, von denen in loser Folge einige vorstellt werden.
Wundersame Werbewelten. Ein Land jenseits von Gut und Böse, die Grenze zur Debilität unumkehrbar überschritten. Sein Souverän: flauschige Vogelküken und nackerte Wonneproppen, die aus großflorigen Badetüchern die Beisichgebliebenen grüßen. Seine Hauptstadt: Alzheimer City. Weiße Riesen waschen die Gehirne der Konsumenten windelweich und blütenfrisch, untermalt von endlosen Seifenopern.
Dieser Idylle vorgelagert ist ein Suburbia namens Leno®. Seinen Bewohnern konnte dank ihrer voraus getragenen Duftmarke bisher unaufwändig aus dem Weg gegangen werden. Das soll sich nun jedoch ändern: was gestern noch eine aufdringlich müffelnde Lauge war, die für teuer Geld hochtechnologisch in Klärwerken dem Abwasser abgerungen wurde, ist zu Lenor Mystery mutiert worden. Und das geht dann wahrscheinlich so: Weiterlesen von ‘Brainwashing – Gehirne im Weichspülgang’
Vergessen Sie nicht, um unsere Bedingungen in zu lesen und anzunehmen der verbundene Messwert. , wenn Sie fortfahren, materielle unsere zu verwenden, verstehen wir, die sie annehmen, andernfalls sollten das Netz nur lassen
Die Quantität der Frontseiten, die hier rechts erscheinen, sie sind real, sind sogar Bargeld die, die gerade gestiegen sind, das heißt, daß das Maß durchgeführtes Al dieselben wie die Besuche online ist, in der realen Zeit
Was früher Pflicht, ist heute Kür. In der Schule quälte man sich mit Latein, Englisch, Französisch oder Russisch. Heute sucht man ganz von selbst fremdsprachliches Neuland. Welche Zeit für solche kühne Eroberungszüge bietet sich da wohl eher an als die Studienzeit? Studenten haben im Allgemeinen – so hört man – viel Zeit. Dass viele der angehenden Akademiker diese Zeit auch sinnvoll nutzen, wissen die wenigsten. Während des Studiums erlernen viele Hochschüler nebenbei eine weitere Sprache. Die Gründe hierfür sind verschieden. Der eine müht sich mit Vokabeln und Grammatik für das Studium oder den Beruf ab, der andere wiederum lernt, weil er den kulturellen Austausch im Urlaubsland mit Einheimischen sucht. Schaut man den Studenten an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über die Schulter, so sieht man nicht selten neben Seminararbeiten und kopierten Vorlesungstexten spanische oder tschechische Wörterbücher. Doch besuchen die Studenten hier nicht nur die herkömmlichen Sprachkurse, sondern gehen durchaus auch neue Wege. Weiterlesen von ‘Gewusst wie – Fremdsprachenlernen mit Tandem-Kursen und Sprach-Lern-Podcast – Studenten suchen neue Wege zum kulturellen Austausch’
Ein Mann macht mit seinem Hund einen Spaziergang. Ein Anderer kommt ihnen entgegen. Der Hundebesitzer meint abwinkend: „Keene Angst, der Hund tut dir nich beeßn!“
„Der Hund beißt dich nicht“, erwidert der Mann.
„Nee, nee, der Hund beeßt DIR nich!“
„Beißt DICH nicht!“,
nun ist der Hundebesitzer verwirrt:
„Hä, aba warum sollern mir beeßn, mir kennta doch!?“
Verstehste, mir beeßn, mir kennta doch!!!!!!
Ich hau mich weg, aber Jakob, was ist los, hast du den Witz nicht verstanden? Nun mal Butter bei die Fische, du bist keen Berliner, wa? Weiterlesen von ‘Da kiekste, wa? – Ick und der Jakob und Berlin!’
Bei einer SIM-Karte handelt es sich um “eine Chipkarte, die in ein Mobiltelefon eingesteckt wird und zur Identifikation des Nutzers im Netz dient”. Der Begriff SMS hingegen bezeichnet einen “Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Textnachrichten” (Quellen: Wikipedia). Per SMS ist es möglich, eine Short Message (kurz: SM) einerseits zu versenden und andererseits auch zu empfangen. Weiterlesen von ‘Wer shomst, simst nicht’
Howard Rheingold hat Herbst 2002 ein Buch über das soziale und politische Potenzial gegenwärtiger Technologie und deren zukünftige Weiterentwicklung herausgebracht: Smart Mobs – The Next Social Revolution. Er sieht, wie der Computer im Begriff ist, sowohl wesentlich mobiler zu werden und dennoch vernetzt zu bleiben, und elaboriert darüber, was das für die Gesellschaft im Allgemeinen und politischer Teilhabe im Speziellen bedeutet. Das hat er erstmal beispielhaft an der Rolle von tragbaren Handtelefonen (lies: Handys) und SMS festgemacht, welche im Prinzip auf der ganzen Welt verbreitet sind und im Buch stellvertretend in den skandinavischen Ländern und im asiatischen Raum verstärkt durch die Jugend pioniert werden. Weiterlesen von ‘Der smarte Pöbel’
Entgegen dem Strom der OpenSource-Welle habe ich mich gestern dazu entschieden, Lizenzen für drei „kleinere“ Programme zu erwerben, die meinen Computeralltag versüszen und vereinfachen. Ich verwende diese Programme schon länger, habe aber nie wirklich erwogen, für sie zu bezahlen, weil sie in einer Art Demo-Modus recht gut funktionierten. Warum auch für etwas bezahlen, was auch so funktioniert?
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