Archiv für die Kategorie 'Weltenbummler'

Kaffee ist wie Benzin. Täglicher Treibstoff unserer Gesellschaft (gekürzte Fassung)

Kaffee ist wie Benzin. Jeden Morgen bringt er ganze Städte, Länder und Kontinente in Schwung und somit weltweit Millionen Menschen zum Geldausgeben. Am Tag sind das dann etwa 165 Millionen Dollar. Was sie da kaufen, ist der nach Erdöl meistgehandelte Rohstoff der Welt. Die Welt scheint in braunen Bohnen zu versinken. Während sich Verbraucher im Norden über niedrige Preise freuen, müssen Bauern im Süden hungern. Gezwungen durch die Industrieländer müssen viele harte arbeiten, damit einige wenige eine unverwechselbaren Genuss erleben können. Weiterlesen von ‘Kaffee ist wie Benzin. Täglicher Treibstoff unserer Gesellschaft (gekürzte Fassung)’

Pelota. Ein baskischer Volkssport

Wer noch nie diesen Begriff gehört hat, wird sich auch nicht viel darunter vorstellen können. Es handelt sich um eine Ballsportart, die im Wettstreit mit einem Gegner auf einem Spielfeld – ähnlich dem Spielfeldes beim Squash – entweder mit einem Schläger oder mit der abgetapten Hand gespielt wird. Eine Sportart mit Geschichte und traditionellen Wurzeln.
Die baskische Rückschlag- Ballsportart Pelota (spanisch und baskisch; deutsch: ball) wird in verschieden Abwandlungen gespielt. Die Seele des Spiels lebt in den Herzen der Basken noch heute. In jedem baskischen Dorf findet der aufmerksame Besucher drei Dinge: eine Kirche, einen Friedhof und einen frontón, das Pelotaspielfeld. Bleibt man bei den Wurzeln des Spiels, so wurde es auf zwei Kontinenten im Wettstreit mit Gegner ausgetragen. Auf dem europäischen Festland im Baskenland (hier als Nationalsport) und als Spiel der präkolumbischen Mayas, Azteken und Tolteken auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Weiterlesen von ‘Pelota. Ein baskischer Volkssport’

Touché!

Aus der Serie „Deutschland eine Weltreise“: Waterloo

Von Uwe, Marco und Martin

Nachdem wir uns auf unserer „Weltreise“ bisher nur in sonnenreichen Gegenden unseres Planeten herumgetrieben haben und vielleicht der Eindruck enstanden sein mag, wir täten dies nur zu unserem Vergnügen, war die Zeit längst gekommen, um die Ernsthaftigkeit unserer Expedition unter Beweis zu stellen. Am geeignetsten dafür erschien uns ein Ausflug in die oftmals dunkle Vergangenheit Europas. Da die Geschichte unseres geliebten Heimatkontinents geprägt ist von blutigen Auseinandersetzungen, lag es nah den Originalschauplatz einer dieser heroischen Gemetzel zu besuchen. Es gibt nur wenige Schlachten die ihren Bekanntheitsgrad über die etlichen Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte dermaßen aufrechterhalten konnten, wie jene bei Waterloo. Dies mag zum einen am klingenden Namen der belgischen Ortschaft liegen, die ihr den Namen gab, welcher schließlich auch ABBA zum größten Grandprixhit aller Zeiten inspirierte. Zum anderen war diese Schlacht einer dieser magischen Momente in denen sich ganz Europa in seinem Herzen einfand, um sich mal wieder so richtig die … ähh … Meinung zu sagen. Kein Wunder also, dass sich der Sitz der Europäischen Union in genau jenem kleinen Land befindet, in dem auch die Schlacht bei Waterloo stattfand.
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Murals


Überdimensionale Bilder. Auftragskunst. Teil einer Stadtkultur.
Murals (engl.) = Wandmalerei, Wandgemälde
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Fundbüro

Suchen. Traurig sein. Fragen. Hoffnung schöpfen. Finden. Glücklich sein. Und wenn wir dann noch Jungs sind, wollen wir alle mal eine Schatz gefunden haben. Ständig budelten wir im Kindesalter im Sandkasten rum, um nur ein einziges Mal erfolgreich den Satz: “Ich habe eine Schatz gefunden” zum Besten zu geben. Was für mich und alle anderen Normalsterblichen Jungs immer ein Traum bleiben wird, ist einem Roboter und seinem Team jetzt gelungen. Die Meldung ließ verlauten, man habe den [800 Tonnen] Goldschatz auf der lägenderen Schatzinsel Robinson- Crusoe gefunden. Viel Spass beim budeln!

Das Hundertwasserhaus. Die Magdeburger “Grüne Zitadelle”

“Die Grüne Zitadelle von Magdeburg ist eine Erholungskapsel, ein Freudenspender und eine Wiedergutmachung an der anonymen, kalten, menschenverachtenden modernen Architektur la mode.” Friedenreichs Hundertwasser
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Ein Stattplan muss her!

Wenn ich mich in eine fremde Stadt begebe, schätze ich es, das urbane Geflecht zu erlaufen. Es ist für mich eine Art persönliche Annäherung an städtische Räume, nicht zu vergessen mit Hilfe des Fotoapparats. Das macht sich zwar zumeist an den Füßen durch Blasen bemerkbar, aber das nehme ich gern in Kauf. Auf diese Weise kann ich nur eine klitzekleine Stichprobe erfahren und verpasse womöglich spannende Seiten einer Stadt.
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In weiter Ferne

Aus der Serie „Deutschland eine Weltreise“: Kamerun

Von Uwe, Marco und Martin

Unsere erste gemeinsame Amateur-Tour. „Es ist kein Geheimnis, es gibt in Deutschland zahlreiche Orte mit den wohlklingenden Namen ferner Urlaubsziele (siehe Marco Kiepke, Der Amateur #1, Seite 26).“ Blickt man zurück auf die eigene Schullaufbahn, so sollte einem aus dem Erdkundeunterricht der Kontinent Afrika etwas sagen. Zahlreiche unabhängige Staaten lassen sich auf der Atlaskarte antreffen, einer davon ist Kamerun. Der Blick in das Städteverzeichnis eines beliebigen Autoatlas zeigte schnell, es bedarf nicht eines Flugtickets und Tropenspritzen vom Arzt, um dieses fremde Land zu erforschen.
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Bildschönes Amsterdam

Ein kleiner Stadtrundgang

Auf meiner letzten kleineren Reise musste ich wieder feststellen, dass ich Städtereisen sehr schätze. Ich finde es angenehm reizvoll, mich einer fremden Stadt und ihrem urbanen Dschungel zu nähern. Dabei sind nicht unbedingt die Größe der Gebäude oder die Ausmaße einer Stadt ausschlaggebend – nein, auch oder besser gerade das Provinzielle kann mich betören.
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Deutschland eine Weltreise

Warum machen manche Menschen eigentlich für Tausende von Euronen Reisen rund um die Welt? In vier Wochen durch die Staaten, von der Ost- zur Westküste, dann zum unverzichtbaren Urlaubs-Nachweis-Sonnenbad an die Copacabana, Fidel zuwinken auf Cuba, den Zoo mal ohne Zäune in Südafrika, Wasserpfeife ohne Zweideutigkeit in Saudi-Arabien, ein bisschen Mitleid für die Armenviertel von Bombay und schnell noch einen Bumerang als Souvenir. Geht es um die Eindrücke von Natur und Kultur, um die guten wie schlechten Erfahrungen mit Menschen aus aller Welt? Vor allem geht es um Postkarten und um die Photos. Der Vati mit Harley-Davidson-Shirt neben dem Schild der Route 66, die Mutti Didgeridoo blasend vorm Ayers Rock. Man braucht Beweise, sonst wird der Ausspruch „da war ich schon“ zur Farce. Es gibt leider genug Menschen, die sich mit ihren Urlaubszielen schmücken wie mit der hässlichen 40€-Haarspange von Dolce&Gabbana.
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