Stencilart nun auch in der Werbung

Fanta (die Orangenbrause von großen Bruder Coca Cola) ist auf die wohl letzte urbane Freizeit-Kunst- Linie aufgesprungen.

Heute morgen schalltete ich bei meinem morgendlichen Nachrichtenrundblick während einer Werbepause auf einen anderen Sender, und auch da lief zu meiner Enttäuschung Reklame. Der Werbespot von Fanta ließ gestencilte Menschen in drei Farben über den Bildschirm laufen. Zu meinem Entsetzen musste ich bei genauerem widerholten Hinschauen entsetzt feststellen, dass es sich bei den bewegten Bildern um Stencils handelt. Schlecht ist der Spot nicht gemacht. Doch nun wurde auch diese letzte freie Kunstform von der Konsummaschinerie entdeckt.
Für alle die noch nie etwas von Stencil Art gehört haben, schaut doch mal hier und lasst euch positiv überraschen.
Desweiteren hatte Marian in der 2. Ausagbe des Amateurs über diese Kunstform einen Beitrag geschrieben. Einfach runterladen oder online hier auf der Seite lesen!

Stencil your world!

1 Antwort zu “Stencilart nun auch in der Werbung”


  1. 1 marian

    ja, davor ist wahrscheinlich keine kunst-/widerstandsform gefeit. aber das heiszt ja nicht, dass stencils oder streetart auf einmal nicht mehr für kunst bzw widerstand in frage kämen. wir könnten das ja auch umdrehen: die konzerne oder multis haben “nur noch” ökonomische macht. die kreativität liegt aber bei den menschen. und wenn ab und an sich das kapital daran vergeht, zeigt es nur, wie hoffnungslos verloren es ist …

    an der stelle würde ich gern ein zitat von john holloway anfügen: „capital, without labour ceases to exist – labour, without capital, becomes practical creativity, creative practice, humanity.“

    wirklich passen tut auch eine andere form von kulturellem widerstand: yomango. ich warte ja noch, bis sich ein konzern an deren praxis vergehen wird…

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